22. 2. 2016 – Kuhmentar des Tages vom EU-Bauer

Villach, 22. 2. 2016 –

EU Bauer

.

Betreff: Es ist und bleibt nun einmal Thema Nr. 1

Die gestrige Sendung „im Zentrum“ hat wieder einmal die Meinungsvielfalt der Vertreter der diversen Staaten gezeigt. Zum ersten Mal jedoch, verspürte ich so etwas wie Achtung vor unserer Innenministerin, die ohne viel Zögern gesagt hat, was für Österreicher/innen Fakt ist. Einmal reicht es. Die EU hat es verabsäumt eine Lösung für das Problem zu finden. Der Schutz der Außengrenzen wurde nicht nachhaltig umgesetzt. Der Verteilungsschlüssel kann nicht funktionieren, weil jedes Land der EU eigene Interessen verfolgt. Primär wirtschaftlicher Natur. Anstatt Syrien mit finanziellen Mitteln zu unterstützten, unterstützt man das Land mit Waffen. Anstatt Einigkeit, was die sozialen Mittel für die Flüchtlinge anbelangt zu zeigen, zwingt man die Asylanten in Länder mit einem großzügigen Sozialangebot. Man zieht zwar vermeintlich an einem Strick, doch in verschiedene Richtungen. Realitätsfremd gab sich Österreichs Vertreterin in der EU. Sie kritisierte, dass alle Länder der EU mit dem Finger nach Brüssel zeigen. Na wohin denn sonst? Dort sitzen ja die Wasserköpfe die eine Lösung herbeiführen müssten. 200.000 Asylanten warten derzeit auf eine Weiterfahrt in Richtung Norden. Und es werden mehr und mehr. Der Unmut wird größer und größer. Ich möchte nicht wissen was passiert, wenn sich der Unmut auf die Asylanten ausbreitet, die sich derzeit noch hinter dem Deckmäntelchen „Genfer Konvention“ in Sicherheit wiegen.

Share Button

Schreibe einen Kommentar