Sicherstes Bundesland mit über 10.000 Straftaten pro Jahr!

Eisenstadt, 19. 2. 2016 –

Johann Tschürtz

Johann Tschürtz, FPÖ

Im Burgenland sind von September bis November 2015 mehr Straftaten angezeigt worden als im Vergleichszeitraum 2014. Das geht aus parlamentarischen Anfragebeantwortungen des Innenministeriums hervor. Im Burgenland nahmen die Straftaten in den drei Monaten um 608 Anzeigen auf insgesamt 3.059 zu. Immer wieder werde das Burgenland als sicherstes Bundesland „gefeiert“. Nicht ganz zu Recht, wie Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz betont. „10.000 Delikte im Jahr sind einfach zu viel! Wir brauchen endlich sinnvolle Maßnahmen im Kampf gegen die Kriminalität.“

„20 Einbrüche binnen einiger Wochen im Burgenland“,  „Kfz-Werkstätten als begehrte Ziele“,  „Ermittler aus Österreich und Ungarn haben achtköpfige Diebesbande ausgehoben“, „Einbrüche mit einem Gesamtschaden von rund 566.000 Euro“, „Diebesbande aktiv – Einbrüche in Werkstätten in den Bezirken Neusiedl am See, Oberpullendorf und Oberwart“,  „Bande ließ Klein-Lkws, Pkws und Motorräder verschwinden“.,  „Bezirk Oberwart – angemieteter Keller als Lager für Diebesgut“,  „Bande bot gestohlene Geräte im Internet zum Verkauf an“,  „Einbrüche mit rund 400.000 Euro Schaden in Ostösterreich“, „Einbrüche in Reifenfirmen, Containern, Lagerhallen, Bauhöfen und Geschäfte im Burgenland“.

Solche und ähnliche Schlagzeilen sind in den letzten Monaten an der Tagesordnung. Für Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz Grund genug, der steigenden Kriminalität im Land so schnell wie möglich entgegenzuwirken. „Es ist jedoch nicht zielführend, bei 10.000 Straftaten pro Jahr, Tendenz steigend, verängstigte Bürger mit ihren Ängsten und Nöten allein zu lassen, so LH-Stv. Tschürtz.

„Die Menschen in den Gemeinden benötigen dringend einen „Sicherheitspartner“. Ich will dafür sorgen, das subjektive Sicherheitsgefühl  der Bevölkerung zu verbessern, die Menschen sollen sich sicherer fühlen“, so LH-Stv. Johann Tschürtz.
„Natürlich ist es dazu erforderlich – um eine hoffentlich positive Entwicklung zu erreichen, dieses Projekt wissenschaftlich zu begleiten und einer laufenden Evaluierung zu unterziehen“, so Tschürtz abschließend.

 

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