Jugendarbeit: SPÖ forciert Bildung und soziale Gerechtigkeit

Eisenstadt, 19. 2. 2016 –

LH Niessl: „Unsere Jugend ist nicht politikfaul, sie will einfach gefragt und miteinbezogen werden“

Die wichtigsten Themen in der Jugendarbeit der SPÖ Burgenland für das Jahr 2016 sind Bildung und soziale Gerechtigkeit. Landeshauptmann Hans Niessl will mit diesen Schwerpunkten mehr junge Menschen für Politik begeistern. Derzeit sind 131 junge Menschen unter 29 Jahren in den burgenländischen Gemeinderäten aktiv, das sind rund 10 Prozent aller GemeinderätInnen. Dieser Wert soll deutlich erhöht werden. „Gemeinsam mit der neuen Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf und dem Jugendsprecher Kilian Brandstätter werde ich die Jugendpolitik aktiv unterstützen“, so Niessl. Die richtigen Akzente wurden schon in den letzten Jahren gesetzt. Laut Analysen der Landtagswahl im Mai wählten die meisten unter 29-jährigen die SPÖ. „Einen wesentlichen Beitrag damit diese Entwicklung so weitergeht, tragen sicherlich auch die SJ Vorsitzende im Burgenland Silvia Czech und die Jugendgeschäftsführerin Caroline Pavitsits bei“, lobte der Landeshauptmann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag.

„Wenn jeder den gleichen Zugang zu Bildung hat, dann ist das schon einmal ein großer gesellschaftlicher Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit“, ist sich der Landeshauptmann sicher. Ebenso muss es gleiches Einkommen bei gleicher Arbeit von Mann und Frau geben. „Die Einkommensverhältnisse in unserer Gesellschaft sind sehr ungerecht verteilt. Es kann nicht sein, dass 62 Menschen so viel besitzen wie 3,6 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen“, kritisiert Niessl und nimmt hierfür den Tag der Gerechtigkeit am 20. Februar zum Anlass.

LH Niessl: Jahr der Bildung ist ein weiterer Akzent für erfolgreiche Jugendarbeit


Das Burgenland war in den 70iger Jahren das Land der Schulschande und ist heute der Bildungsaufsteiger Österreichs. Wir verfügen über die höchste Betreuungsquote bei den 3 bis 5-jährigen und haben mit nahezu 50% die höchste Maturanten-Quote aller Bundesländer. Das Burgenland hat die kleinsten Volksschulklassen Österreichs und die Neue Mittelschule gibt es flächendeckend. Wir haben an 2 Standorten eine moderne Fachhochschule mit 2.000 Studierenden. Über 1.000 junge Menschen werden überbetrieblich in Lehrwerkstätten des Landes ausgebildet. „Wir sind heute eine Bildungs-Modellregion und auch bei der Ausbildung Vorreiter. Das bedeutet beste Chancen und Perspektiven für die Jugend des Landes. Bildung ermöglicht sozialen Aufstieg, Bildung verbessert Chancengerechtigkeit und baut Barrieren ab. Genau diese Richtung müssen wir gemeinsam konsequent weitergehen“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

SJ: Wir kämpfen für eine gebildete und mündige Jugend

Eine Forderung der SJ ist es, „Politische Bildung“ als Pflichtfach in den Schulen einzuführen. „Jugendliche dürfen heute schon mit 16 Jahren wählen, sind von dieser Errungenschaft jedoch oft selbst überfordert, da sie sich durch den Unterricht in der Schule nicht genug vorbereitet fühlen“, so SJ Landesvorsitzende Silvia Czech. Vor allem angesichts des aktuellen Ansteigens von hetzerischen, rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft ist es wichtig Aufklärungsarbeit zu leisten und Jugendliche mehr zu sensibilisieren. 2004 hatten nur 18% der jungen BurgenländerInnen Angst vor rechtsextremen Tendenzen, 2015 sind es schon 30% der Jugendlichen. „Dies zeigt, dass einerseits rechtsextreme Tendenzen öfters wahrgenommen werden, aber auch dass immer öfter rechtsextreme Meinung in den öffentlichen Diskurs einfließen. Dies führt zu einer Spaltung der Gesellschaft gegen die man mit politischer Bildung an den Schulen ankämpfen kann“, so Jugendgeschäftsführerin und SJ Landessekretärin Caroline Pavitsits.

Ein einzigartiges Bildungsprojekt der Sozialistischen Jugend Burgenland ist auch die „Gmoa and More-Akademie“. Diese bildet junge GemeinderätInnen und zukünftige KommunalpolitikerInnen aus. „Die TeilnehmerInnen sind die Zukunftshoffnungen der SJ. Viele ehemalige TeilnehmerInnen sind heute in Gemeinderäten tätig oder haben Positionen in den Landes- und Bezirksebenen der SJ inne. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Caroline Pavitsits, die derzeitige Landessekretärin der SJ Burgenland, die am ersten Lehrgang der „Gmoa and More Akademie“ teilgenommen hat“, betont SJ Landesvorsitzende Silvia Czech abschließend.

 

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