19. 2. 2016 – Polizei News

Burgenland, 19. 2. 2016 –

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Schlepper ausgeforscht

Am 17. Februar 2016, gegen 23:10 Uhr, wollten Zivilfahnder der Polizei auf der Bundesstraße B50 einen PKW anhalten, der Richtung Parndorf, Bezirk Neusiedl am See, gelenkt wurde. Es bestand der Verdacht, dass sich im Fahrzeug ein Schlepper und Geschleppte befinden. Der Verdächtige lenkte den PKW daraufhin in ein Feld und lief davon. Eine Fahndung blieb bisher ergebnislos. Im Fahrzeug befanden sich vier somalische Staatsangehörige, die nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes festgenommen wurden. Bei den Einvernahmen durch Beamte des Landeskriminalamtes Burgenland identifizierten die vier Somalis einen 29-jährigen Slowaken anhand von gezeigten Fotos als den Schlepper. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Anzeige auf freiem Fuß. Die vier Personen aus Somalia wurden in das Competence Center Eisenstadt verbracht.

 

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung im Bezirk Jennersdorf

Am 18. Februar 2016 um 19 Uhr,  fuhr ein 27-jähriger Mann aus dem Bezirk Jennersdorf, auf der L116 in Richtung Mogersdorf. Aus unbekannter Ursache kam er in einer Rechtskurve   von der Fahrbahn ab. Eine unbeteiligte Verkehrsteilnehmerin verständigte die Polizei. Der Mann befreite sich alleine aus dem Auto und wurde nach medizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt von der Rettung in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehren Weichselbaum und Jennersdorf waren mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt.

 

Neffentrick wieder fünfmal gescheitert

Zwei unbekannte Täter scheiterten gestern im Bezirk Neusiedl/See neuerlich an fünf Frauen im Alter zwischen 66 und 92 Jahren beim Versuch, ihnen mit dem Neffentrick insgesamt 120.000 Euro herauszulocken.

Ein Mann mit Wiener Dialekt rief gestern gegen 09:30 Uhr eine 68-jährige Frau in Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl/See, an und forderte 40.000 Euro. Die Pensionistin war der Meinung, dass sie mit ihrem Enkelsohn sprechen würde und gab an, nicht so viel Geld zu besitzen. Der Täter beendete daraufhin wortlos das Gespräch.

Bei einem weiteren Versuch in Nickelsdorf scheiterte der Täter ebenfalls. Als er sich mit „Hallo“ meldete, den Vornamen der 66-jährigen Frau nannte und fragte wie es ihr gehen würde, bemerkte die Pensionistin, dass die Nummer unterdrückt war legte und den Hörer auf.

In Zurndorf kontaktierte der Unbekannte eine 66-jährige Frau und forderte Geld für einen Wohnungskauf. Er nannte keine konkrete Summe, verwickelte aber die Pensionistin in ein Gespräch, sodass sie der Meinung war, mit dem Sohn ihrer Cousine in Deutschland zu sprechen. Als die Frau dem Anrufer sagte, dass sie kein Geld habe, gab ihr der Täter zu verstehen, dass er trotzdem zu ihr kommen würde. Er beendete das Gespräch, kam jedoch nicht.

Von einer 92-jährigen Frau in Nickelsdorf forderte der unbekannte Anrufer zunächst 4.000 Euro, erhöhte seine Forderung auf 40.000 Euro, als er bemerkte, dass die Frau annahm, mit ihrem Enkelsohn zu sprechen. Nachdem ihn die Pensionistin fragte, wozu er das Geld brauche, sagte der Täter, dass er sich „etwas Schönes“ kaufen würde. Als die Frau ihm entgegnete, dass sie über diese Summe nicht verfügen würde, beendete der Unbekannte das Gespräch.

Eine 71-jährige Frau in Nickelsdorf kontaktierte der Täter ebenfalls und forderte von ihr 60.000 Euro. Die Frau war der Meinung mit dem Ortspfarrer zu sprechen und sagte, dass sie lediglich 60 Euro im Hause habe und ihm nicht so viel Geld geben könne. Daraufhin beendete der Täter das Gespräch.

In allen fünf Fällen hatte der unbekannte Anrufer die Nummer unterdrückt. Auffallend ist weiters, dass der Täter nur Frauen kontaktierte, deren Telefonnummern im öffentlichen Telefonbuch abgedruckt sind. In diesen fünf Fällen dürfte es sich um einen Mann mit Wiener Dialekt handeln. In den vorangegangenen Versuchen der letzten Wochen sprach der Täter mit deutschem Akzent.

Weiters geht die Polizei davon aus, dass in den letzten Tagen weit mehr Frauen angerufen wurden, diese jedoch keine Anzeige erstatteten. Die Aufrufe in den Medien haben bereits Erfolg gezeigt, da bei den letzten 18 angezeigten Delikten kein einziger Schadensfall eingetreten ist.

 

Klärungsmeldung

Der Einbruch in ein Unternehmen in Großhöflein vom 21. November 2015, bei dem 4.500 Euro getohlen wurden, ist geklärt. Aufgrund von DANN-Spuren konnte ein 52 jähriger Mann aus Eisenstadt, der bei der Firma beschäftigt war, als Täter ausgeforscht werden. Weiters legte er ein Geständnis ab. Der Beschuldigte wurde auf freiem Fuß angezeigt.

 

Raser auf der S4

Am 18. Februar 2016 führten Beamte der Autobahnpolizei Mattersburg auf der Schnellstraße S4, im Gemeindegebiet von Pöttsching, Geschwindigkeitsmessungen mittels Radargerät durch. Dabei wurde ein Lenker eines PKW´s, in Rumänien zugelassen, mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h statt den erlaubten 100 km/h gemessen. Er wurde angezeigt.

 

Autoreifen gestohlen

In der Nacht auf heute stahlen Unbekannte insgesamt acht Autoreifen samt Felgen vom Gelände eines Autohauses in Neusiedl am See. Die Verdächtigen montierten von zwei Neuwagen, die auf dem frei zugänglichen Areal abgestellt waren, acht Reifen im Wert von etwa 800 Euro. Bei der unsachgemäßen Anhebung mittels Wagenheber beschädigten sie die Fahrzeuge und es entstand dadurch eine Schaden von fast 6000 Euro. Die beiden PKW wurden anschließend auf Holzstaffeln aufgepackt. Die Polizei Neusiedl am See ermittelt.

 

 

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