Top-Jugendticket für ganz Österreich

Eisenstadt, 18. 2. 2016 –

NRAbg Preiner: „ÖVP muss Regierungsprogramm endlich umsetzen“

Die SPÖ Burgenland fordert die Ausweitung der Mobilität aller jungen Menschen in Ausbildung unter 26 Jahren mittels Top-Jugendticket in ganz Österreich. Mit dem Top-Jugendticket können Jugendliche um 60 Euro das ganze Jahr mit Öffentlichen Verkehrsmitteln an allen Tagen, auch in den Ferien, fahren. Derzeit gilt das nur für Schüler und Lehrlinge bis zum 24. Lebensjahr und nur im Burgenland, in Wien und Niederösterreich. Geht es nach SPÖ-Nationalratsabgeordneten Erwin Preiner und SPÖ-Jugendsprecher im Burgenländischen Landtag Kilian Brandstätter muss das Angebot auf ganz Österreich inklusive Studierende ausgeweitet werden. „Das zuständige Regierungsmitglied, Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin, war zuerst für die Ausweitung, spricht sich aber jetzt dagegen aus, obwohl diesbezüglich eine Vereinbarung im Regierungsprogramm getroffen wurde“, kritisiert Preiner.

Preiner fordert auch Finanzminister Schelling und Umweltminister Rupprechter auf, sich an der Finanzierung des österreichweiten Projekts zu beteiligen. „Schließlich wäre das Top-Jugendticket nicht nur ein Anreiz, um vermehrt auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, sondern würde auch eine Reduktion von CO2-Abgasen bedeuten“, stellt Preiner fest. Ebenso will Preiner, dass auch Menschen mit Behinderung und Bezieher der erhöhten Familienbeihilfe das Top-Jugendticket in Anspruch nehmen können.

„Das Burgenland geht beim Top-Jugendticket mit gutem Beispiel voran“, so Landtagsabgeordneter und SPÖ-Jugendsprecher Kilian Brandstätter. „Wir bieten den jungen Menschen im Burgenland Anreize, um ein selbstbestimmtes Leben beginnen zu können“, freut sich Brandstätter und hofft auf eine baldige Umsetzung in ganz Österreich.

Unterstützt von der Sozialistischen Jugend hat Preiner eine Petition für ein österreichweites Top-Jugendticket in den Nationalrat eingebracht. „Derzeit liegt die Petition im Familienausschuss. Damit wollen wir Druck auf die ÖVP-Minister ausüben. Familien– und Jugendministerin Karmasin und ÖVP-Finanzminister Schelling müssen jetzt endlich die getroffene Vereinbarung im Regierungsprogramm umsetzen“, so Preiner abschließend.

 

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