Klimaschutz-Konferenz

Eisenstadt, 18. 2. 2016 –

SPÖ

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Innovative Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes setzen

In der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz tagten zwei Tage lang die Klimareferenten der Bundesländer. Die burgenländischen Interessen wurden von der zuständigen Landesrätin Astrid Eisenkopf vertreten. Die Regierungsmitglieder der einzelnen Bundesländer waren sich einig, dass rasch und effizient der Weltklimavertrag, mit dem Ziel die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, umgesetzt werden muss. „Dafür braucht es innovative Maßnahmen– diese müssen aber sozial verträglich und für jeden Einzelnen leistbar sein. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür muss auch der Bund schaffen, beispielsweise mit einem modernen Ökostromgesetz“, betonte Eisenkopf im Rahmen der Konferenz. Dass dem Burgenland der Klimaschutz ein wichtiges Anliegen ist, sieht man an der Zahl der Tageordnungspunkte: „Wir haben insgesamt fünf der 17 Anträge im Vorfeld eingebracht – dabei setzen wir nicht nur auf den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zur Energiegewinnung, sondern auch auf Emissionseinsparungen bei Gebäuden und einer verstärkten Bildungsarbeit im Bereich Klimaschutz und –wandel.“ Die Anträge des Burgenlandes wurden alle einstimmig beschlossen.

Auf der Klimakonferenz in Paris wurde das Ziel einer 100% erneuerbaren Stromerzeugung bis 2030 vorgegeben. „Schon seit 2013 erfüllt das Burgenland dieses Ziel – wir sind mittlerweile sogar Stromexporteur. Um die Nutzung der Erneuerbaren Energien auszubauen, braucht es endlich ein innovatives und modernes Ökostromgesetz“, so Eisenkopf. Insgesamt stehen österreichweit bereits Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.409 MW zur Verfügung. In den letzten Jahren hat sich der Windkraftausbau verlangsamt. „Um nicht Gefahr zu laufen, dass die geschaffenen Arbeitsplätze und die großen Investitionen im Windkraftbereich verloren gehen, ist ein Gesetz mit stabilen und vorhersehbaren Rahmenbedingungen dringend notwendig.“ Nur so könne laut Eisenkopf ein österreichweiter Ausbau der Windenergieproduktion bis zum Jahr 2030 sichergestellt werden.

Eisenkopf: „Klimaschutz fängt in der Schule an“


Um das Bewusstsein für Klimaschutz und die Natur weiter zu schärfen müssen unterschiedlichste Maßnahmen im Bereich der Sensibilisierung passieren. „Es ist notwendig den Klimaschutz verstärkt in die Bildungsarbeit zu integrieren und die Folgen des Klimawandels fächerübergreifend zu vermitteln. Klimaschutz geht uns alle an und Kinder sind in diesem Bereich wichtige Multiplikatoren“, so Eisenkopf

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