Tourismus und Arbeitsmarkt: Steiner als Doppelmoralapostel der ÖVP

Eisenstadt, 17. 2. 2016 –

SPÖ
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LGF Schuster: „Steiner spielt ein falsches Spiel mit der Bevölkerung“

Zum wiederholten Male wirft die ÖVP mit Landesparteiobmann Thomas Steiner an der Spitze scheinheilige Argumente in die politische Diskussion, um das Burgenland schlecht zu reden. Laut Steiner gehen die Nächtigungszahlen im Tourismus zurück. Die Wahrheit ist jedoch eine andere: 2015 hat das Burgenland ein Nächtigungsplus erzielt. „Zurückgegangen sind die Tourismuszahlen nur in der Landeshauptstadt und zwar deutlich“, so SPÖ Landesgeschäftsführer Helmut Schuster. „Verantwortung dafür trägt der Eisenstädter Bürgermeister und der heißt Thomas Steiner“, so Schuster.

Das Gleiche gilt auch für die Aussage Steiners bezüglich des Nichtstuns der Landesregierung bei den Arbeitslosenzahlen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen steht an oberster Stelle der Regierungspolitik. Die Rekordsumme von 233 Millionen Euro, 13 Millionen mehr als im Vorjahr, fließt direkt in Beschäftigung, Wirtschaft und Infrastruktur. Davon sind 24,6 Millionen Euro für die Kofinanzierung von EU-Förderprojekten reserviert. „Unser Ziel bleibt die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen netto pro Jahr“, betont der SPÖ-Landesgeschäftsführer. „Das hat kaum was mit Nichtstun zu tun, sondern zeigt, wie wichtig der Landesregierung die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist“, so Schuster.

Nicht so wichtig ist das Thema Arbeitsmarkt anscheinend für die ÖVP, geht es nach den Aussagen von ÖVP-Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner. Dieser ist strikt gegen einen Schutz des heimischen Arbeitsmarktes bzw. die Reduzierung ausländischer Beschäftigter. „Steiner solle diese ÖVP-Sicht einmal der burgenländischen Bevölkerung erklären“, so Schuster abschließend.

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