Eisenstadt verzeichnet starkes Nächtigungsminus

Eisenstadt, 17. 2. 2016 –

SPÖ

Günter Kovacs, SPÖ

SPÖ fordert Investitions- und Planungskonzept

Kovacs: Bürgermeister Steiner verspielt Anschluss der Landeshauptstadt

Während das Burgenland im Tourismusjahr 2015 ein Nächtigungsplus erzielt hat, verzeichnete Eisenstadt deutliche Einbrüche. „Dieser Rückgang ist alarmierend – besonders vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die nordburgenländischen Tourismusregionen, sowohl die Region Rosalia als auch die Region Neusiedler See, 2015 mit einer positiven Gesamtbilanz abschließen konnten“, zeigt der Eisenstädter Vizebürgermeister und SPÖ-Landtagsabgeordnete Günter Kovacs auf. Die ÖVP-Stadtführung mit Bürgermeister Thomas Steiner verspiele durch mangelndes Engagement und fehlende Ideen den Anschluss der Landeshauptstadt an den Aufwärtskurs des Burgenlands. „Wir brauchen in Eisenstadt dringend ein Investitions- und Planungskonzept für die weitere touristische Entwicklung“, fordert Kovacs.

Die seit kurzem vorliegende Jahresstatistik weist für die Landeshauptstadt bei den Ankünften ein Minus von 3,4 Prozent aus, die Nächtigungen gingen sogar um 5,9 Prozent zurück. Das könne man nicht als „einmaligen Ausreißer“ abtun, so Kovacs: „Österreichweit boomt der Städtetourismus mehr denn je. In Eisenstadt wird aber zu wenig getan, um diesen Trend zu nutzen. Wenn das Land nicht durch den Bau des Kulturzentrums eine neue Basis für den Seminar- und Kulturtourismus geschaffen hätte, wären die Zahlen noch trister“, zeigt sich Kovacs besorgt.

Steiner lasse die kleinen und mittleren Zimmervermieter im Stich, auch für die Gastronomie gebe es keine durchdachten Impulse. Dem Geschäfte-Sterben in der Innenstadt schaue der Bürgermeister seit Jahren tatenlos zu. „Es ist befremdlich, dass Thomas Steiner als Oppositionspolitiker im Landtag ein Investitionspaket für den burgenländischen Tourismus fordert, obwohl es das ohnehin gibt. Als Bürgermeister hätte er alle Hände voll zu tun, die Tourismus-Baustelle vor der eigenen Haustür in Ordnung zu bringen“, so Kovacs.

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