Gefahr: ÖVP versucht sich in Sachen Tourismus!

Eisenstadt, 16. 2. 2016 –

FPÖ Burgenland
.

Petschnig: Rufe nach staatlichen Eingriffen und Leugnung eigener Versäumnisse ist kein Programm!

Dass sich die ÖVP nach Jahren des Tiefschlafes für den Tourismus im Land zu interessieren vorgibt, trägt einiges an Anachronismus in sich. Denn genau in diesem Bereich ließ die ÖVP viele Baustellen offen, welche die Regierung nunmehr in mühseliger Arbeit beheben muss.

Bereits im vergangenen Dezember wurde mit dem neuen Tourismusgesetz der erste wichtige Schritt getan, wie von allen führenden Touristikern bestätigt wurde. Nun gilt es, Strategien auszuarbeiten, um die zu Verfügung stehenden Fördermittel bestmöglich und mit nachhaltiger Wirkung unseren burgenländischen Betriebe zur Verfügung zu stellen. „Nur mit durchdachten Konzepten kann der Tourismus angekurbelt werden. Was das Burgenland mit Sicherheit nicht braucht, ist ein unproduktives Verprassen der ohnehin begrenzt vorhandenen Geldmittel nach dem Gießkannenprinzip. Denn dieses hat die ÖVP in der Vergangenheit bereits zur Genüge praktiziert!“, so LR MMag. Alexander Petschnig

Besonders verwundert es, dass die selbst ernannte ´Wirtschaftspartei´ ÖVP stets aufs Neue staatlichen Eingriffen in die Privatwirtschaft das Wort redet. Die Landesregierung wird diesem kuriosen Ansinnen selbstverständlich nicht nachkommen: „Wir werden uns mit vollem Engagement auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den burgenländischen Tourismus konzentrieren. Den Unternehmern vorzuschreiben, wie sie ihren Job zu erledigen haben, betrachte zumindest ich nicht als Aufgabe der Politik!“, so der FPÖ-Landesrat.

„Betreffend des von der ÖVP behaupteten ´Verscherbelungsversuches´ der Therme Lutzmannsburg muss einmal mehr angemerkt werden, dass die diesbezüglichen Verhandlungen inklusive Preisfindung (!) unter der Ägide des ehemaligen LH-Stv und ÖVP-Landesparteiobmann Mag. Steindl in Auftrag gegeben wurden und von diesem politisch zu verantworten sind! Rot/blau haben diesen Anschlag auf das Volksvermögen der Burgenländerinnen und Burgenländer natürlich sofort verhindert. Gerade die Causa Lutzmannsburg beweist eindrucksvoll, dass die ÖVP kein guter Anwalt für die Interessen des Landes und des Tourismus ist!“, schloss Petschnig.

Share Button

Related posts