Flüchtlingskinder im Unterricht

Eisenstadt, 15. 2. 2016 –

Mag Christian Sagartz

Mag. Christian Sagartz

Burgenland braucht keine Wiener Verhältnisse

In Wiens Pflichtschulen werden „Ghettoklassen“ langsam zur Realität. „Die SPÖ-Bildungspolitik hat versagt“, resümiert Bildungssprecher Christian Sagartz und warnt vor Wiener Verhältnissen im Burgenland.

„Das Burgenland braucht keine Wiener Verhältnisse“, sagt Bildungssprecher Christian Sagartz in Reaktion auf den Einzug von Ghettoklassen in Wiens Pflichtschulen. „Extraklassen für Flüchtlingskinder stehen einer gelungenen Integration im Wege. Die Sprachförderung von Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen muss bei gleichzeitigem Unterricht mit Kindern ohne Sprachförderbedarf möglich sein“, fordert Sagartz.

Schon im September hat die Volkspartei Burgenland für die Installierung einer mobilen Unterstützungshilfe durch Lehrpersonal, Schulpsychologen und Dolmetscher, die nach Bedarf in mehreren Schulen zum Einsatz kommen, plädiert. Viel zu langsam kommen die mobilen Teams in Wien ins Rollen. „Gute Vorschläge dürfen nicht erst aus der Schublade geholt werden, wenn der Hut brennt“, sagt Sagartz.

Ziel müsse für das Burgenland sein, eine überschaubare Zahl an Flüchtlingskindern einer Klasse zuzuweisen und die Klassenlehrer gegebenenfalls durch mobile Pädagogen zu unterstützen. „Nur so ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler keinen Nachteil ziehen, während Migrationskinder bestmöglich integriert werden“, schließt Sagartz.

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