Bahnverkehr stärkt die Wirschaft

Eisenstadt, 15. 2. 2016 –

Wolfgang Spitzmüller
Wolfgang Spitzmüller

Spitzmüller: Raaberbahn-Studie beweist Argumente der Grünen für den Bahnausbau. Grüne fordern sofortigen Ausbau des Bahn-Güterverkehrs im Südburgenland und die Wiederaufnahme des Personenverkehrs.

Sehr positiv ist die Entwicklung für die Raaberbahn. Dank der zahlreichen Investitionen der Bahngesellschaft gilt das auch für die Wirtschaft im Burgenland, wie eine heute präsentierte Studie feststellt. Auch wenn der Großteil des Streckennetzes in Ungarn liegt, befördert die Raaberbahn im Burgenland an die 2 Mio. Fahrgäste im Jahr (von insgesamt fast 8 Mio, Zahlen von 2013). Zusätzliche wirtschaftliche Effekte entstehen durch die Investitionen der Bahngesellschaft wie etwa ins Streckennetz oder in Bahnsteige.

„Ich bin jedes Jahr als Gast beim Raaberbahntag und immer wieder positiv erfreut über die Weiterentwicklung und den tollen Umgang mit den MitarbeiterInnen,“ sagt der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller und kritisiert gleichzeitig die Untätigkeit des Landes im Süden, etwa bei der Bahnstrecke Friedberg-Oberwart-Rechnitz. „Nach Investitionen in Millionenhöhe und zahlreichen Versprechungen ist der Personenverkehr im Landessüden schon vor Jahren eingestellt worden, der Güterverkehr läuft trotz aller Widrigkeiten.“

Dabei habe sich gerade der Güterverkehr seit der Übernahme durch die Steiermärkische Landesbahn verdoppelt, wie Spitzmüller vorrechnet. Seit Jahresende ist die Strecke Friedberg-Oberwart nun in Landeseigentum. Wie es mit dem Güterverkehr weitergeht, entscheidet sich im Sommer. Für den Personenverkehr heißt es wohl für die kommenden Jahre „bitte warten“. Skurrilität am Rande: Den Fahrkartenschalter in Oberwart gibt es immer noch, trotz eingestelltem Personenverkehr.

„Die neue Studie beweist, dass wir mit unseren Argumenten für den Ausbau des Bahnnetzes recht haben: Regionaler Bahnverkehr belebt die  Wirtschaft“, bekräftigt Spitzmüller und fordert einmal mehr die Sicherung und den Ausbau des Gütersverkehrs auf der Strecke Friedberg-Oberwart-Rechnitz sowie die Wiederaufnahme des Personenverkehrs: „Jetzt! Und nicht erst in ein paar Jahren.

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