13. Internationaler Safer Internet Day

Eisenstadt, 8. 2. 2016 –

SPÖ

Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst und Kinder- und Jugendanwalt Mag. Christian Reumann

„Extrem im Netz“ lautet das diesjährige Motto des Safer Internet Days, der sich heuer zum 13. Mal wiederholt. Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst betont jedes Jahr dessen Wichtigkeit, denn das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und überall lauern Gefahren und Risiken. „Es ist mir außerordentlich wichtig, nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern alle Altersgruppen für den sicheren Umgang mit der virtuellen Welt zu sensibilisieren“, so Landesrätin Dunst.

Die Kommunikation im Internet ist immer stärker geprägt von Hassbotschaften und Cybermobbing. Daher steht der Safer Internet Day dieses Mal unter dem Motto „Extrem im Netz“ bzw. setzt den Schwerpunkt auf „Gemeinsam für ein besseres Internet!“ „Wir sollten verstärkt darauf achten, was wir im Internet tun und von uns geben“, argumentiert die Konsumentenschutzlandesrätin. Im Netz bleibt alles gespeichert, auch wenn Beiträge wieder gelöscht werden. „Das Internet vergisst nicht“, kommentiert Dunst. Umso wichtiger ist es, dass die NutzerInnen darüber informiert werden, welche Auswirkungen das Netz hat. Was viele im privaten Rahmen nicht sagen würden, posaunen sie umso großzügiger im Internet heraus. Daher nehmen die „Extrempostings“ auch immer stärker zu.

Bereits Erwachsene tappen immer wieder in diverse Internetfallen. „Das oberste Gebot ist, keine Daten leichtfertig preiszugeben, ganz gleich welcher Art diese sind“, so Landesrätin Dunst. Es ist daher unerlässlich, dass alle NutzerInnen bewusst und selektiv mit dem Medium Internet umgehen lernen. Ein gewisses Maß an Misstrauen ist gut, denn im Privatleben gehen wir schließlich auch sorgsam damit um, welche Informationen und Daten wir preisgeben. „Dies sollte auch und vor allem fürs Internet gelten“, so Dunst.

Nachdem es schon bei Erwachsenen immer wieder zu Problemen kommt, muss ein noch höheres Augenmerk auf Kinder und Jugendliche gerichtet werden. Nicht nur, was das Ausmaß betrifft, sondern vor allem auch die Inhalte, die konsumiert werden. Diesbezüglich unterstützt die Konsumentenschutz- und Familienlandesrätin Verena Dunst die Initiative, welche die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Burgenland mit ihrer Broschüre „Vom Umgang mit Medien“ gesetzt hat. Diese Broschüre dient zur Unterstützung und als Orientierungshilfe für Erziehende und kann kostenlos beim Land Burgenland bestellt werden. Tel.: 057/600 2188, E-Mail: annemarie.koller@bgld.gv.at

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Ein Gedanke zu “13. Internationaler Safer Internet Day

  1. Forderung der Grünen:

    SAFER INTERNET DAY:
    GRÜNE FORDERN MEHR GELD FÜR WORKSHOPS IN SCHULEN

    Spitzmüller: „Wir müssen Kinder mit Wissen und Selbstbewusstsein ausstatten“

    Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet!“ findet am heutigen 9. Februar der weltweite Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet statt. Österreich beteiligt sich mit mehr als 200 „Safer Internet“-Aktivitäten von Organisationen und Schulen.

    Egal ob über den Heimcomputer, das Tablet, oder das Smartphone: Praktisch jede/r SchülerIn ist heute online. Sosehr das Internet Chancen, neue Freunschaften und auch Lerninhalte bietet, sosehr ist es auch ein Ort von Falschmeldungen, Abofallen, Mobbing und anderen Gefahren. „Wir können unsere Kinder nicht direkt im Internet schützen, aber wir können sie mit ausreichend Wissen und Selbstbewußtsein ausstatten, damit sie selbst auf ihre Sicherheit im Internet achten“, sagt LAbg. Wolfgang Spitzmüller, ehemals selbst saferinternet.at-Trainer in Schulen.

    WICHTIG: KNOW-HOW VON EXPERTEN NUTZEN

    Für den Grünen ist es gut, dass die Lehrkräfte an den Schulen selbst für Infos sorgen, aber auch die Einbindung externer Fachleute ist wichtig. Den eigenen Eltern und Lehrkräften glauben die SchülerInnen oft nicht so sehr wie ExpertInnen, die extra an die Schulen kommen. In den saferinternet.at-Workshops, die sowohl für die Jugendlichen als auch für Eltern und Lehrkräfte angeboten werden, gibt es viele wichtige Infos, etwa zu den Themen Mobbing, Copyright, Viren oder Infos, die beim täglichen Surfen helfen. Immer mehr gefälschte Videos, Bilder, Gewinnspiele und Meldungen werden verbreitet. Es gibt aber gute Hilfmittel, mit denen man „echt“ von „unecht“ unterscheiden kann. Spitzmüller empfiehlt zu diesem Thema neben saferinternet.at auch die Seite mimikama.at.

    Der Grüne Landtagsabgeordnete ersucht die Schulen, hier mehr denn je aktiv zu sein und fordert von Bund und Land ausreichende Förderungen für derartige Workshops.

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