Deutsch als Pausensprache – Auch im Burgenland

Eisenstadt, 6. 2. 2016 –

RFJ

Verfassungsdienst bestätigt Forderung des RFJ Burgenland

Während man im Jahr 2013(!) noch über die Forderung des RFJ Burgenland geschmunzelt hat und auch der damalige Landesschulratspräsident Resch „erschüttert war“ und „gar nicht darüber diskutieren wollte“ [siehe auch http://burgenland.orf.at/news/stories/2599189/], scheint es jetzt so zu sein, als wäre die „absurde Forderung“ doch ein Schritt in die richtige Richtung.
Unter dem Link http://ooe.orf.at/news/stories/2756245/ findet man weitere Informationen (Zitat: […] Nun liegt ein Gutachten vom Verfassungsdienst des Landes vor. Demnach kann Deutsch als Schulsprache auch in den Pausen angeordnet werden. Laut dem Gutachten stehe in Österreich „einer verpflichtenden Anordnung an Schülerinnen und Schüler für die sprachliche Kommunikation untereinander in Pausen grundsätzlich die Staats- bzw. Unterrichtssprache Deutsch zu verwenden, das Verfassungsrecht nicht generell entgegen. Laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte komme dem Staat ausdrücklich die Pflicht zu, das Bildungswesen zu regeln und auszugestalten und habe ihm zu diesem Zweck weit gefasste Kompetenzen zuerkannt. Diese seien auch unter dem staatlichen Gesichtspunkt der Integration zu sehen, und könnten innerhalb der grundrechtlichen Schranken der Sachlichkeit und Verhältnismäßigkeit gestaltet werden.“)
„Dass wir unserer Zeit immer voraus sind, ist kein Geheimnis. Wir Jungfreiheitlichen erkennen relativ schnell die Probleme und finden auch Lösungen. Das unterscheidet uns ‚Bösen‘ auch von den scheinbar ‚Guten‘, die den Kopf permanent in den Sand stecken und hoffen, dass sich alle Probleme von selbst lösen“, so Landesobmann Werner Wassicek.
Jetzt muss man reagieren: Deutsch als Pausensprach muss nun endlich auch den Weg in die burgenländischen Schulen finden!
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