Stadt – Land – Entwicklung

Eisenstadt, 5. 2. 2016 –

SPÖ

Dritter regionaler Workshop zum Masterplan „Land & Leben“ diesmal im Bezirk Eisenstadt-Umgebung

Der Masterplan-Workshop in Trausdorf stand diesmal unter dem Schwerpunkt „Stadt – Land – Entwicklung“ und brachte wichtige Ergebnisse für die weitere Arbeit und Umsetzung.

„Um dem Burgenland auch in Zukunft einen Spitzenplatz in Österreich und der Europäischen Union zu sichern sollen mit dem Masterplan „Land und Leben“ die Stärken, aber auch die Schwächen herausgearbeitet und gezielte Schwerpunkte für die Entwicklung festgelegt werden“, so Landesrätin Verena Dunst anlässlich des Workshops im Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Der Masterplan „Land und Leben“ wird damit zum Kernstück der politischen Arbeit in der Agrarpolitik und in der Entwicklung des ländlichen Raums im Burgenland. Er bietet bis 2020 einen Rahmen für die Schwerpunktsetzungen, er definiert die Potentiale und zeigt realistische Perspektiven auf.

Das Burgenland wird zu einem Vorreiter in der ländlichen Entwicklung, in dem es Tradition und Moderne verbindet und – aufbauend auf den Ressourcen des Landes – neue Perspektiven für Arbeit und Wirtschaft, für Einkommen und soziales Zusammenleben schafft. Sanfte Veränderung im Bewusstsein der Stärke, die im Land und in den Menschen gegeben ist.
Zentralen Arbeitsthemen waren
• Regionale Wertschöpfungsketten / Wertschöpfungspartnerschaften
• Natur & Klima (schützen und nützen)
• Arbeitsmarkt & Sozialer Wandel

Trausdorf selbst zeigt was gute Arbeit für eine Gemeinde bewirken kann. Die Nähe zu Eisenstadt ist dabei Chance und Herausforderung zugleich. Es ist aber u.a. durch die Umgestaltung des Wulka-Laufs gelungen, nicht nur das Hochwasserproblem in den Griff zu bekommen, sondern gleichzeitig einen hochattraktiven Erholungs-, Sport und Freizeitraum für Erwachsene und Kinder zu schaffen. Der frühere Nachteil eines hochwassergefährdeten Ortes wurde somit zum zentralen Merkmal einer modernen Gemeinde. Das Ortszentrum wurde und wird schrittweise revitalisiert und damit wurde einer Vorort- und Durchzugsgemeinde ein eigenständiges attraktives Profil gegeben, das sich positiv auf die Ansiedlung, aber auch auf das kulturelle und tages-touristische Angebot auswirkt.

Ebenfalls angesprochen wurde die Bedeutung eines charakteristischen, unverwechselbaren burgenländischen Angebotes für den Tourismus.
„Angesichts der globalen Konkurrenz ist es von essentieller Bedeutung für das Burgenland, sich von anderen zu unterscheiden und das eigene Profil zu schärfen. Und es ist wichtig, dass in burgenländischen Gasthäusern und Hotels burgenländische Produkte und burgenländische Küche angeboten wird. Mit Standardangeboten ist heute nichts mehr zu gewinnen“, sagt Landesrätin Verena Dunst.

 

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