Gemeindesicherheitskonzept geht in die Evaluierungsphase

Eisenstadt, 5. 2. 2016 –

Sicherheitspartner sollen mit Bürgerservice in Gemeinden gekoppelt sein

Das vor wenigen Wochen angekündigte Gemeindesicherheitskonzept startet in eine Evaluierungsphase, erklärte Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz heute bei einem Pressegespräch zu aktuellen Sicherheitsthemen. „Die wissenschaftliche Begleitung wurde ausgeschrieben, das Pilotprojekt wird jetzt evaluiert und mit der Polizei abgestimmt“.

„Das Burgenland soll noch sicherer werden“, so Tschürtz. Im Regierungsübereinkommen sei deshalb die Entwicklung eines Gemeindesicherheitskonzeptes festgeschrieben worden. Das Pilotprojekt sieht den Einsatz von so genannten Sicherheitspartnern oder Bürgerservicekräften vor. Tschürtz legt Wert darauf, dass dies in enger Abstimmung mit der Polizei, aber auch den Gemeinden geschieht: „Es handelt sich um ein umfassendes Modell, das  mit dem Bürgerservice in den Gemeinden gekoppelt ist“. Wichtig für das Funktionieren und den ordnungsgemäßen Ablauf sei die entsprechende Schulung der Sicherheitspartner.

Als mögliche Einsatzbereiche, die von den teilnehmenden Gemeinden gebucht werden können, sieht Tschürtz die Schulwegsicherung, aber auch Dienstleistungen im Sinne der Nachbarschaftshilfe wie beispielsweise Botengänge für betagte und kranke Einwohner, die Nachschau bei urlaubsbedingt leeren Häusern, die Gebäude- und Objektkontrolle oder die besondere Beobachtung kommunaler Gewerbegebiete. „Wir sind gerade dabei, den jeweiligen Bedarf zu erheben“, so der Landeshauptmannstellvertreter.

In der einjährigen Pilotphase nehmen die Grenzgemeinden  Kittsee, Pama, Deutsch Jahrndorf,  Schattendorf, Loipersbach, Baumgarten, Rechnitz, Schandorf und Deutsch Schützen- Eisenberg am Projekt teil.

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