Krapfen werden von den Menschen im ganzen Jahr gerne gegessen

Güssing, 4. 2. 2016 –

SPÖ

v.l.n.r.: Corina Fröhlich, Landesrätin Verena Dunst, Direktor Gerhard Müllner, Präsident Franz Stefan Hautzinger und Samantha Lagler

Qualität der Zutaten bestimmt die Krapfen-Güte!

„Frisch zubereitet und mit natürlichen Zutaten aus der Region, so schmecken die Faschingskrapfen am besten. Die Chancen der heimischen Landwirtschaft liegen nicht in der Erzeugung von Massengütern, sondern in der Produktion von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln. Die Herstellung und der Konsum von regionaltypischen und saisonalen Lebensmitteln sichert bäuerliche Betriebe und damit verbunden eine flächendeckende Landwirtschaft. Ziel muss es sein, die Menschen vermehrt auf heimische Produkte hinzuweisen“, sagte Landesrätin Verena Dunst bei einem gemeinsamen Krapfenbacken mit Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger am 4. Feber 2016 in der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing.

„Der Krapfen ist ein wichtiger Teil der heimischen Kulinarik. Er ist zwar der süße Bote des Faschings, hat aber mittlerweile während des ganzen Jahres Saison. Auch wenn es einiges an Fingerfertigkeit bedarf, um einen Krapfen zu erzeugen, so ist er doch ein traditioneller Leckerbissen, der mit seinem meist lieblichen Staubzuckergesicht auch bildlich die Fröhlichkeit des Faschings hervorhebt“, so Präsident Franz Stefan Hautzinger.

Landesrätin Verena Dunst und Präsident Franz Stefan Hautzinger zeigten sich, unter Anleitung von Heide-Maria Klucsarits, Köchin in der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing, als sehr geschickte Bäcker und produzierten über 200 Krapfen.

Der jährliche Durchschnittskonsum an Krapfen pro ÖsterreicherIn liegt bei 12 bis 13 Stück. Rund 100 Millionen Krapfen werden jährlich über Handel und Bäckereien vertrieben. Die „Dunkelziffer“ liegt sicher weit höher, denn auch in Privathaushalten und auf Bauernmärkten gehört der Krapfen zu den beliebtesten Backwerken. Für 100 Millionen Krapfen benötigt man ca. 2.500 Tonnen Mehl, 400 Tonnen Zucker, 400 Tonnen Butter, 200 Tonnen Hefe, 25 Tonnen Salz, 12.500 Hektoliter Milch, 25 Millionen Eier, 5 Millionen Zitronen, 700 Hektoliter Rum und 1.000 Tonnen Marmelade, vorwiegend Marillenmarmelade. Im Südburgenland wird häufig auch Uhudlermarmelade verwendet, was dem Krapfen ein ganz besonderes Geschmackserlebnis verleiht.

Nach dem Faschingskrapfen-Backen wurden die frischen Krapfen von Landesrätin Dunst und Präsident Hautzinger an die Kinder des Kindergartens Güssing, die sich über die köstliche Süßigkeit sichtlich freuten, verteilt.

 

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