Gemeinsam gegen Krebs

Eisenstadt, 4. 2. 2016 –

SPÖ

 

Vor genau 10 Jahren wurde am 4. Februar der Weltkrebs-Tag eingeführt. Ziel dieses Tages ist es Krebserkrankungen in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit zu stellen. Am Weltkrebstag soll die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Gesundheitslandesrat Norbert Darabos und Frauenlandesrätin Verena Dunst nehmen diesen Tag zum Anlass, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Medizinisches Angebot nutzen
Im Burgenland gibt es seit vielen Jahren spezielle Angebote zur Krebsprävention. Diese sind ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Gesundheitslandesrat Darabos empfiehlt die regelmäßige Inanspruchnahme der Gesundvorsorgeuntersuchung, die Teilnahme am Darmkrebsvorsorgemodell „Burgenland gegen Dickdarmkrebs“. Für Frauen sei zusätzlich auch die gynäkologische Vorsorgeunteruntersuchung sowie die Teilnahme am Brustscreening und speziell für Männer die regelmäßige Prostatauntersuchung wichtig.

„Wir haben dank großer medizinischer Fortschritte der letzten Jahre jeden Grund davon auszugehen, dass es den betroffenen Patientinnen und Patienten auch trotz der Diagnose Krebs möglich sein wird, ein normales und nicht durch die Krankheit bestimmtes Leben zu führen. Viele Krebsarten lassen sich heute sehr gut heilen, sofern sie früh genug erkannt und gezielt von dafür ausgebildeten Fachärztinnen und Fachärzten behandelt werden“, erklärt Gesundheitslandesrat Norbert Darabos.

Auch Frauenlandesrätin Verena Dunst weist darauf hin, dass der Gang zur Vorsorgeuntersuchung ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Krebs ist.
„Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer Heilung. Daher fordere ich alle auf, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu machen. Denn im frühen Stadium ist die Erkrankung meist gut behandelbar, insbesondere auch Brustkrebs. Zur Früherkennung von Brustkrebs ist es aber auch enorm wichtig, monatliche Selbstuntersuchungen der Brust vorzunehmen, die eine größere Sensibilität für den eigenen Körper vermitteln. Veränderungen werden so eher wahrgenommen und entsprechende Schritte können gesetzt werden“, erklärt Landesrätin Verena Dunst.

Im Burgenland erkranken jährlich rund 1.400 Burgenländerinnen und Burgenländer an Krebs. Bei den Männern dominiert der Prostatakrebs, gefolgt von Lungenkrebs und Dickdarmkrebs. Frauen erkranken am häufigsten an Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs.

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