Sprachkenntnis als wichtigste Grundvoraussetzung für Integration

Eisenstadt, 29. 1. 2016 –

FPÖ Mag. Johann Richter

Nach dem oberösterreichischen Landesschulratspräsidenten hat nun auch seine steirische Kollegin Deutsch als „Pausensprache“ empfohlen.

Die FPÖ hat schon im Jahr 2008 diesbezüglich einen Antrag im Nationalrat eingebracht. Damals wurde der Antrag abgelehnt.

Der Ring Freiheitlicher Jugend, eine Vorfeldorganisation der FPÖ, hat diese Forderung im Jahr 2013 nochmals aufgegriffen und auch eine Kampagne mit dem Titel „Deutsch als Pausensprache“ gestartet. Damit gerieten sie ebenfalls ins Kreuzfeuer von SPÖ, ÖVP und den Grünen.

Landtagsabgeordneter und Bildungssprecher Mag. Johann Richter gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst:           „Ich freue mich sehr, dass hier unsere langjährige Forderung aufgegriffen und empfohlen wird. Nur im Unterricht Deutsch zu sprechen reicht eben einfach nicht aus, um die Sprache ordentlich zu erlernen und auch Barrieren zwischen den Schülern abzubauen. Denn nur ausreichende Deutschkenntnisse bedeuten auch gleiche Chancen für alle.“

Landtagsabgeordneter Mag. Richter, der selbst Pädagoge im Ruhestand ist, weist in diesem Zusammenhang auch auf den Asylgipfel hin, in dessen Rahmen auch beschlossen wurde, dass Flüchtlinge in Zukunft Deutschkurse absolvieren müssen. „Die Sprachkenntnis trägt den wesentlichen Teil zur Integration bei. So, und nur so kann Integration stattfinden.“, so LAbg. Mag. Richter.

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