Rechnungshof: Prüfung der EDV des Landes eingeleitet

Eisenstadt, 29. 1. 2016 –

ÖVP

Auf Verlangen der Volkspartei Burgenland prüft der Rechnungshof ab sofort die EDV des Landes sowie die ausgegliederte EBRZ GmbH. Die Vermutung, wonach Geld im Bereich der EDV jahrelang verpulvert wurde, hat zu diesem Schritt bewogen.

Aufgrund miserabler Ergebnisse und bedenklicher Feststellungen des Rechnungshofberichts über das IKS (Internes Kontrollsystem) des Landes und Gerüchten rund um die Versenkung einiger Millionen im EDV-Software-Bereich, stelle die Volkspartei Burgenland die Antragsprüfung an den Rechnungshof.

„Wir haben Grund zur Annahme, dass gerade im Bereich EDV in den vergangenen Jahren Geld verpulvert wurde, weil Konzepte fehlten, Fehlentscheidungen getroffen und planlos agiert wurde“, sagen dazu Rechnungshofausschuss-Obmann Christoph Wolf und Mitglied Markus Ulram. Überprüft wird der Zeitraum von 2010-2014 inklusive der ausgegliederten EBRZ GmbH (Erstes Burgenländisches Rechenzentrum).

Bedacht gelegt werden soll im Zuge der Prüfung insbesondere auf

  • die Implementierung neuer EDV-Software,
  • die Softwareentwicklung,
  • die Beschaffung und Nutzung von Hardware,
  • die Durchführung von Ausschreibungen sowie
  • interne Kontrollsysteme und
  • ganz besonders auf den Datenschutz und die Datensicherheit des Landesnetzwerks sowie
  • die Überprüfung und Sicherheit der EBRZ GmbH.

Die Fertigstellung ist für Herbst 2016 geplant.

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