Sozialbericht 2013/2014 einstimmig angenommen

Eisenstadt, 28. 1. 2016 –

SPÖ

Der sechste burgenländische Sozialbericht 2013/2014 wurde heute im Burgenländischen Landtag von allen Parteien einstimmig angenommen. Auf knapp 200 Seiten werden darin alle landesgesetzlich geregelten Bereiche des Sozialwesens behandelt und Inhalt, Ausmaß, Inanspruchnahme und Kosten der vielfältigen Sozialleistungen ausführlich dargestellt.

Der sechste burgenländische Sozialbericht stellt die verschiedenen Bereiche der Sozialpolitik des Landes in qualitativer und quantitativer Hinsicht vor und liefert den Leistungsnachweis, wofür über 180 Mio. Euro im Sozialbereich aus öffentlichen Mitteln aufgewendet worden sind.

„Im Mittelpunkt einer zeitgemäßen Sozialpolitik muss immer der Mensch stehen. Der Mensch, der Hilfe benötigt – aber auch der Mensch, der Hilfe leistet“, sagt Soziallandesrat Norbert Darabos. „Der Bericht zeigt: Das Leitungsangebot wurde konstant erweitert und an den Bedarf der Menschen im Land angepasst.“

Ambulante Pflege- und Betreuungsdienste stärken
Als Beispiel nennt der Soziallandesrat die Ambulanten Betreuungs- und Pflegedienste. Ambulante Pflege- und Betreuungsdienste helfen, den Verbleib eines hilfs- oder pflegebedürftigen Menschen in seiner vertrauten Wohnumgebung sicherzustellen.
Vorrangiges Ziel ist die Sicherung der Betreuungsqualität durch professionelle Hilfe und die Unterstützung der Angehörigen bei der Pflege.

Folgende bestehende Angebote sollen in diesem Bereich verstärkt werden:
• Gezielte Bewerbung des Modells „Pflegeberatung Burgenland“
• Mehr Ausbildungskurse für HeimhelferInnen
• Kontinuierliche Anhebung der Inanspruchnahme der mobilen Dienste

Der Sozialbericht für den Berichtszeitraum 2013/2014 steht auf der Homepage des Landes Burgenland zum Download zu Verfügung.

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