Rot-Blau stellt Landwirte weit hinten an

Eisenstadt, 28. 1. 2016 –

ÖVP

„Die rot-blaue Landtagsmehrheit und Landesrätin Dunst gefährden die nachhaltige Entwicklung unserer Landwirtschaft“, sagt Agrarsprecher Walter Temmel zu den rot-blauen Blockaden bei wichtigen Agrarthemen.

Sinkende Einkommen, schwankende Marktpreise, Umstellungen bei der Agrarförderung und die extreme Dürre des Sommers machen den Bauern zu schaffen. Eine dieser Situation angepasste Unterstützung von Seiten der Landesregierung vermisst ÖVP-Agrarsprecher Walter Temmel auch Monate nach der Ressortübernahme durch Landesrätin Dunst. „Die Rahmenbedingungen für unsere Bauern sind schwierig. Doch anstatt Antworten auf offene Fragen zu finden, konzentriert sich LR Dunst darauf, ihre Vorgänger schlecht zu reden. Das ist ein schlechter Stil, der in landwirtschaftlichen Kreisen bisher unbekannt ist“, hält Temmel fest.

In die Pflicht nimmt Temmel die gesamte Regierungsbank. Schon die Tatsache, dass im Regierungsübereinkommen kein einziger Satz zur Landwirtschaft zu finden ist, zeige die Wertigkeit, ist der Agrarsprecher überzeugt. „Ein halbes Jahr einer ziel- und planlosen Ankündigungspolitik liegt hinter uns. Zwei ÖVP-Anträge auf Unterstützung der Landwirte nach dem außergewöhnlich harten Jahr 2015 wurden bereits abgelehnt. Zudem blieb seitens der Regierung bislang unerwähnt, wie Lebensmittelsicherheit im Burgenland garantiert werden soll. Die Blockade durch das Land gefährdet die nachhaltige Entwicklung unserer Landwirtschaft“, resümiert Temmel.

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