„One billion rising“: NMS Kohfidisch tanzt gegen Gewalt an Frauen

Kohfidisch, 28. 1. 2016 –

SPÖ

Dunst begrüßt die Initiative und ruft zur Teilnahme am Tanzflashmob auf

Am Valentinstag, dem 14. Februar, erheben sich weltweit auch heuer wieder eine Milliarde Menschen und tanzen für ein Leben von Frauen und Mädchen frei von Gewalt. Die Schülerinnen der Neuen Mittelschule Kohfidisch beteiligen sich gemeinsam mit Schülerinnen ihrer Partnerschule aus Campobello di Licata (Sizilien) am Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen. Landesrätin Verena Dunst und LSR-Präsident Heinz Josef Zitz durften der Tanzaufführung in Kohfidisch beiwohnen.

Die Neue Mittelschule Kohfidisch hat vom 21.01. bis 28.01.2016 zehn Schülerinnen, 3 Schüler und deren LehrerInnen aus Sizilien im Rahmen einer Sprachwoche zu Gast. Gemeinsam nehmen die SchülerInnen beider Schulen an der weltweiten Kampagne teil und haben daher einen Tanz einstudiert, der am Mittwoch aufgeführt und gefilmt wurde. Das Video wurde anschließend auf „You tube“ gestellt und ist unter folgendem Link zu finden: https://youtu.be/8NPrtPRiv3w. Frauenlandesrätin Verena Dunst: „Ich bin stolz auf das Engagement der Jugendlichen. Es ist vorbildlich, dass sie sich gegen die Gewalt an Frauen erheben und somit ein Zeichen setzen“, und weiter „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch weitere Schulen oder Gruppen finden und am Tanzflashmob teilnehmen würden.“

ONE BILLION RISING FOR JUSTICE ist ein weltweiter Aufruf sich am 14. Februar 2016 gegen Gewalt an Frauen zu erheben. Im Vorjahr haben sich weltweit eine Milliarde Menschen beteiligt, um in der größten globalen Aktion der Weltgeschichte ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu fordern. Die „Milliarde“ bezieht sich dabei auf eine UN-Statistik, nach der weltweit jede dritte Frau Opfer von Gewalt wird.

„Sexuelle Übergriffe können jede Frau, ja sogar jedes Mädchen treffen. Daher müssen bereits junge Mädchen aufgeklärt werden, dass sie „Nein“ sagen sollen, wenn sie etwas nicht wollen. Wichtig ist auch, dass die Mädchen nicht schweigen, sondern sich Hilfe und Unterstützung im Bedarfsfall holen“, hält Dunst fest. Die Landesrätin unterstützt daher die Kampagne von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek „Der Gewalt keine Chance“. Diese Initiative informiert Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, über die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten. „Es gibt eine Frauenhelpline gegen Gewalt, die fem:HELP-App und unterschiedliche Hilfseinrichtungen bzw. Anlaufstellen, die in Gewaltsituationen Hilfe bieten. Alle Angebote sind kostenlos und können österreichweit in Anspruch genommen werden“, so Dunst abschließend.

Hilfe finden Frauen hier:
Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
fem:Help-App: www.bmbf.gv.at/femhelp_app
Hilfseinrichtungen und Anlaufstellen: www.bmbf.gv.at/hilfseinrichtungen
Broschüre „Frauen haben Rechte“: www.bmbf.gv.at/frauenhabenrechte

Bildbeschreibung: LRin Verena Dunst, Amtsführender LSR-Präsident Heinz Josef Zitz, Direktor Helmut Kainz mit den teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen beider Schulen

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