Hofer muss Kandidatennot der FPÖ lösen

Eisenstadt, 28. 1. 2016 –

ÖVP

Noch im Dezember fühlte sich der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer zu jung für das höchste Amt im Staat. Jetzt schickt die FPÖ den mittlerweile um vier Wochen gealterten Hofer doch ins Rennen um die Hofburg. Für ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner ist die Ernsthaftigkeit der Kandidatur Hofers damit in Frage gestellt. „Offenbar ist Hofer selbst nicht davon überzeugt, ein geeigneter Kandidat zu sein und muss jetzt als Notnagel herhalten“, kommentiert Steiner das zähe Tauziehen innerhalb der FPÖ.

„Wie man das Rennen um die Hofburg auch dreht und wendet – Andreas Khol bleibt der beste Präsidentschaftskandidat, den unser Land hat“, unterstreicht Steiner erneut. „Khol wird ein Sprachrohr für alle Österreicher sein und als bescheidener Volkspräsident jene Dinge offen ansprechen, die anzusprechen sind. Dafür ist er bekannt. Mit seinem Vorstoß, auf Wahlplakate zu verzichten, übernimmt der ÖVP-Kandidat auch in Bezug auf einen fairen Verlauf des Wahlkampfes die Führungsrolle“, sagt Steiner.

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