Burgenland schult Gemeinden für den Katastrophenfall

Eisenstadt, 28. 1. 2016 –

FPÖ

LSZ und Akademie Burgenland veranstalten Seminar für Krisenfälle

Im Burgenland bietet die Landessicherheitszentrale (LSZ) den Gemeinden eine Schulung für Krisen- und Katastrophenfälle an. Heute fand das erste Seminar einer Seminarreihe zum Thema „Sicherheit für die Gemeinden“ in der Akademie Burgenland in Eisenstadt statt. Die Thematik drehte sich um die Frage, welche Verantwortung trifft leitende Gemeindefunktionäre bzw. Gemeindebedienstete in außergewöhnlichen Situationen – Katastrophen, krisenhaften Ereignissen, Hochwasser, Unwetter, Stürme, Eisregen usw.

 

In einer interessanten Darbietung wurde den Gemeindevertretern erklärt, welche Möglichkeiten sie haben, solchen Situationen zu begegnen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Anwesend waren einige Bürgermeister von burgenländischen Gemeinden, auch Gemeindebedienstete, aber auch interessierte Landesbedienstete. In kurzen Präsentationen  erklärten Vertreter der Einsatzorganisationen aber auch Sicherheitsfirmen, wie hier die Regelungen zur Bildung eines Krisenstabes funktionieren und wie man die Fülle an Informationen richtig verarbeitet.

Besonderen Anklang fand das Best –Practice-Beispiel für Krisenmanagement – Einsatz beim Eisregen im Dezember 2014 in der Gemeinde Forchtenstein. Bürgermeisterin Friederike Reismüller erläuterte, welche Maßnahmen sie getroffen habe, um das Ereignis zu bewältigen.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz hat die Schulung interessiert verfolgt. Tschürtz: Das „Führen in Krisen und bei Katastrophen“ ist  ein wesentlicher Bestandteil unseres Gemeindesicherheitskonzepts. Dieses Seminar ist ein weiterer Baustein zur Hebung der Sicherheit in den Gemeinden.“

Katastrophen könnten jederzeit passieren – das Führen in Krisen und bei Katastrophen müsse vorher erlernt werden, erklärte LH-Stv. Tschürtz. Man wolle deshalb die Gemeinden in Seminaren vorbereiten.

Als Sicherheitslandesrat ist es mir wichtig, dass den Gemeinden kommunalrelevantes Wissen über Strukturen und Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt wird. Das Wissen soll Kommunen helfen, sich besser auf den Ernstfall vorzubereiten und sich angemessen an der im Bevölkerungsschutz notwendigen Zusammenarbeit zu beteiligen. Gemeinsam mit der Landessicherheitszentrale (LSZ) und der Akademie Burgenland wollen wir auf allen Ebenen das Bewusstsein für die Gefahren, aber auch für die Möglichkeiten der praktischen Vorbereitung auf den Ernstfall schärfen.“

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