26. 1. 2016 – Kuhmentar des Tages vom EU-Bauer

Villach, 26. 1. 2016 –

EU Bauer Manfred Tisal

Betreff: Wer fürchtet sich vorm bösen Wolf

Faymann scheinbar sicher. Selbst der eigentlich recht wortgewandte Kanzleramtsminister Ostermayer kam, als es um die Erklärung des Begriffes Obergrenze ging, in der gestrigen ZIB 2 ganz schön in Bedrängnis. Vorausgesetzt das…, nehmen wir an wenn…, sollten die…, zuerst müssen… wenn dann die… Grundvoraussetzung ist…, gesetzt den Fall dass…, dann wären die Bedingungen zur Erreichung der Obergrenze insofern gegeben. Aber Richtwert ist es trotz allem keiner. In diesem Falle gab der Wolf w.o.! Ein noch lustigerer Interviewpartner wäre ja Häupl gewesen. Für ihn gibt es keine Obergrenze. Wie auch immer die Frage lautet. Und Faymann hätte wahrscheinlich gesagt: „Wenn´s der Häupl sagt….“! Man rätselt in allen Lagern wie´s weitergehen soll. Vranitzky fordert mehr Konversation. Hundsdorfer und Khol treten für ein Fairnessabkommen ein. Mikl-Leitner meint Schengen können wir uns bald schenken. Europol warnt, aber keiner ist in der Lage definitiv zu erklären, was mit Flüchtling 37.501 geschehen soll. Gesetzt den Fall 37.500 ist Mutter und 37.501 Kind. Na, lass ma´s durchgehen Herr Bundeskanzler? Und was dann? (Noch etwas am Rande. Wäre der Strache in der ZIB gewesen, hätte der Wolf nicht so klein beigegeben. Zwar nicht meine, aber die Meinung vieler)

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