Landtagspräsident Christian Illedits vertritt Burgenland bei Eröffnungskonferenz für EU-Alpenraum-Strategie

Eisenstadt, 25. 1. 2016 –

SPÖ

Wirtschaftliche Synergien und Zukunftspotenziale für das Burgenland

Im Zuge der konstituierenden Konferenz über die makroregionale EU-Strategie für den Alpenraum wird Illedits als Vertreter des Burgenlandes am Dienstag, dem 26. Januar 2016, einen gemeinsamen Aktionsplan unterzeichnen. Im Vorfeld berichtet er über die burgenländische Vorreiterrolle in punkto Energieeffizienz sowie die damit verbundenen „Green Jobs“ und das einzigartige Ausbildungsmodell zum Windkraftanlagentechniker im Burgenland.

Am 25. und 26. Januar lädt die Europäische Kommission gemeinsam mit dem Slowenischen Außenministerium zur EUSALP-Auftaktveranstaltung nach Brdo bei Ljubljana.

Neben den unmittelbar zuständigen EU-Kommissarinnen für regionale Entwicklung und Verkehr, Corina Cretu und Violeta Bulc, wohnen zahlreiche weitere Kommissarinnen und Kommissare, Minister aus vielen Ländern sowie Landeshauptleute und Landtagspräsidenten der Veranstaltung bei. Insgesamt 48 Regionen beteiligen sich an dieser Eröffnungskonferenz für die makroregionale EU-Strategie für den Alpenraum. Nach einem umfassenden Erfahrungsaustausch im Rahmen thematisch spezifischer Aktionsgruppen wird ein gemeinsamer Aktionsplan unterzeichnet. Ziel ist es, Veränderungen in punkto wirtschaftlichem Wohlstand der Menschen und Einrichtungen im betroffenen Gebiet zu bewirken. Etwa 80 Millionen Personen in Österreich, Slowenien, Deutschland, Italien, der Schweiz, Frankreich und Liechtenstein werden von der neuen Strategie betroffen sein.

Aus dem Burgenland wird Landtagspräsident Christian Illedits zur Unterzeichnung nach Brdo entsendet.
Es ist zwar die östlichste Region des europäischen Alpenraumes, doch verfügt das Burgenland über eine fundierte Erfahrungshistorie im Bereich der nachhaltig erfolgreichen Abwicklung von EU-Projekten.
Illedits wird sich beispielsweise über die Gestaltung des Raums als Modellregion für Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie damit verbundene neue „Green Jobs“ äußern. „Bei der Nutzung erneuerbarer Energien gilt das stromautarke Burgenland als eine der fortschrittlichsten EU-Regionen. Der Strombedarf im Land wird zu 100 Prozent durch erneuerbare Energie aus dem Land gedeckt. Der Prozentsatz an regenerativer Energieversorgung liegt damit weit über dem europäischen Durchschnitt,“ so das langjährige Mitglied im EU-Ausschuss der Regionen.

„Die EUSALP verfolgt einen makroregionalen Ansatz, der eine konstruktive Zusammenarbeit der europäischen Regionen fördert indem er auf eine gemeinsame Lösungsfindung abzielt. Dadurch können sich wirtschaftliche Synergien für das Burgenland ergeben,“ so Illedits, der exzellente Kontakte zu den Nachbarländer unterhält.

Illedits zufolge werden für das Burgenland zwei Aktionsfelder besonders relevant – nämlich jenes zur Steigerung des wirtschaftlichen Potenzials strategischer Branchen und der Verbesserung des entsprechenden Arbeitsmarktes sowie der allgemeinen beruflichen Bildung. „Das im Burgenland angebotene duale Ausbildungsmodell zum Windkraftanlagentechniker ist einzigartig. Diesbezüglich könnte das Land zur Ausbildungsdrehscheibe für Osteuropa werden,“ verortet er ein wichtiges Zukunftspotenzial.

Share Button

Related posts