FPÖ-Pinkafeld: Postings in sozialen Medien sorgen für Aufregung und Empörung in Pinkafeld

Eisenstadt, 25. 1. 2016 –

FPÖ

Der Pinkafelder FPÖ-Gemeinderat und FPÖ Landesgeschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Jauschowetz ist über die Entgleisung eines Mitarbeiters  aus dem Umfeld von Präsidentschaftskandidaten Hundstorfer empört. Aber auch Postings in einem sozialen Netzwerk sorgt für Aufregung.

Bekanntlich hat ein SPÖ-Mitarbeiter, der Wahlkampfleiter aus dem Wahlkampfteam von SPÖ-Präsidentschaftskandidaten Hundstorfer den Dritten Nationalratspräsidenten Ing. Norbert Hofer (FPÖ), mit dem Krüppellied von Helmut Qualtinger bedacht und mit dieser Geschmacklosigkeit verspottet. Norbert Hofer leidet nach einem schweren Flugunfall an einem  Querschnitsslähmungssyndrom und ist auf Gehhilfen angewiesen.

Mittlerweile hat sich der SPÖ-Präsidentschaftskandidat persönlich beim Nationalratspräsidenten entschuldigt, der SPÖ-Mitarbeiter wurde aus dem Wahlkampfteam entfernt.

Nun sorgt ein Posting eines bekennenden SPÖ-Wählers aus Pinkafeld für weitere Aufregung. Er behauptet wörtlich, dass der aus Pinkafeld stammende Hofer mit seiner Position und dem Gehalt das aushalten müsse. In einem weiteren Zitat stellt er die die Behinderung des verunfallten Hofer gar in Frage.  Er bekennt sogar Schadenfreude, da Hofer eben ein FPÖ-ler ist. Zitat aus Facebook: „ … Der hat keine ECHTE Behinderung … dass eine gewisse Schadenfreude aufkommt ist dann nur die logische Folge. … “

„Mit diesen veröffentlichten Postings hat sich der Herr schwer vergriffen und Menschen mit Handicap herabgewürdigt und beleidigt“, so der verärgerte FPÖ-Obmann Jauschowetz. „Dürfen Menschen, welcher für den Herren auf der politischen falschen Seite stehen, aufgrund ihrer Behinderungen entwürdigt und verhöhnt werden? Das so etwas von einer Seite des politischen Spektrums kommt, das für sich die Wahrung der Menschenwürde beansprucht, ist absolut zu verurteilen. Auf jeden Fall hat der Herr, der bekennender Sozialdemokrat ist, meinen und den Respekt vieler anderen Pinkafelder verloren“, schließt Jauschowetz.

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