Volkspartei Burgenland kämpft für Österreichs Vereine

Eisenstadt, 22. 1. 2016 –

ÖVP

Tradition erhalten, Vereinsfeste retten – mit diesem Leitspruch engagiert sich die Volkspartei Burgenland seit Beginn der Anzeigenflut gegen Vereinsfeste für eine Lösung der Problematik. Erste Erfolge machen sich sichtbar.

Heimische Vereinsfeste sind Angelpunkte für das soziale Leben im Dorf. „Bei ihrer Rettung geht es um das Allgemeinwohl der Burgenländer und nicht um politische Eitelkeiten“, betont Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Die Volkspartei hat deshalb mit all ihren Funktionären neben eigenen Maßnahmen, wie der Gründung der Arbeitsgruppe „Rettet das Vereinsfest“, der Veranstaltung von Info-Sheets und Info-Abenden für Funktionäre auch von Beginn an die Petition „Rettet die Vereinsfeste“ unterstützt. Bei der Petition geht es gerade in die heiße Phase – noch zwei Wochen kann sie unterzeichnet werden. Mehr als 5.200 Unterstützer aller Bundesländer und aller politischer Couleurs haben das bereits getan. „Kommen genug Unterschriften zusammen, kann die Bundesregierung einfach nicht an dem Thema vorbei“, ist sich Wolf sicher.

Nur Gesetzesänderung kann Abhilfe schaffen

Die gesetzlichen Bestimmungen im Hinblick auf die Besteuerung von Vereinstätigkeiten bilden eine große Hürde bei der Umsetzung der Vereinsaktivitäten und sind überholt. Nur eine Definition von Standards seitens der Bundesregierung kann hier Abhilfe schaffen. „Aus unserer Sicht kann die Lösung nur eine gemeinsame von Vereinen und Wirtschaft sein, um langfristig sowohl das Bestehen von Wirtshäusern, als auch die Existenz von Vereinen in unseren Ortschaften zu gewährleisten“, erklärt Wolf. Konkrete Vorstellungen, wie solche Standards aussehen könnten, hat die Volkspartei in 5 Punkten zusammengefasst:

  1. Klarstellung bei gemeinsamen Veranstaltungen von Vereinen mit Wirten (Kooperationsregeln, Gewinnverteilung, Gewerbeberechtigung, etc.)
  2. Befreiung der Vereinsmitglieder von der Sozialversicherung und Bezahlung der Mitarbeiter des Wirts mittels „Dienstleistungsscheck“
  3. „Geldwerte Vorteile“ für Vereinsmitglieder legalisieren (Weihnachtsfeiern, Ausflüge,…)
  4. Gewinnfreibetrag für nicht gemeinnützige Vereine von mind. EUR 5.000,- pro Jahr
  5. Keine Registrierkassa bei Vereinsfesten: weder für Vereine, noch für Wirten

 

Sascha Krikler, Initiator der Initiative „Rettet die Vereinsfeste“, zeigt sich vom bisherigen Erfolg der Petition überwältigt: „Für den Endspurt werden nun noch alle Kräfte mobilisiert. Dann steht der Rettung unserer Vereinsfeste nichts mehr im Weg!“ Auf Bundesebene ist das Thema jedenfalls schon bestens bekannt: „Der Einsatz der Volkspartei Burgenland für vereinsfreundlichere Regelungen hat sich bezahlt gemacht. Mittlerweile zeichnen sich nach intensiven Gesprächen erste Lösungswege ab“, freut sich Krikler.

>> Hier geht’s zur Petition: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/rettet-die-vereinsfeste

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