Der Jungen ÖVP „is ned ois Powidl“

Eisenstadt, 21. 1. 2016 –

ÖVP

Rechtzeitig zu Beginn des Jahres hat sich die Junge ÖVP (JVP) Burgenland Gedanken über ihre Forderungen, Projekte und Ziele im Jahr 2016 gemacht. Höhepunkt im heurigen Jahr wird der Landestag am 07. Mai 2016 in Weiden am See sein, bei dem ein neues Team, ein neues Statut, aber vor allem auch ein inhaltliches Zukunftspapier beschlossen werden soll. Der Weg dorthin wird von umfangreichen Initiativen und Projekten geprägt sein.

Als größte politische Jugendorganisation des Burgenlandes stellt die Junge ÖVP den Anspruch immer wieder aufs Neue politische Akzente im Burgenland zu setzen. Im Jahr 2016 wird es viele Anlässe und Möglichkeiten geben dies auch unter Beweis zu stellen. Den Höhepunkt dazu bildet der Landestag der Jungen ÖVP am 07. Mai 2016 in Weiden am See. Der Landestag ist das höchste Entscheidungsgremium innerhalb der Jungen ÖVP, bei dem im Mai des heurigen Jahres ein neues Statut, ein neues Team, aber vor allem auch ein inhaltliches Zukunftspapier beschlossen werden sollen. Der Weg bis dorthin wird unter dem Titel „Uns is ned ois Powidl“ gestellt. Dabei setzt die Junge ÖVP auf breite Partizipationsmöglichkeit. „Politik lebt von Teilhabe. Umso wichtiger ist es uns, unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, aktiv am Geschehen der Jungen ÖVP teilzuhaben. Mit einer breit angelegten Umfrage unter den Mitgliedern, wird Ende Jänner ausgelotet, was junge Menschen im Burgenland bewegt. Im Anschluss daran werden wir in unseren 7 Bezirken sogenannte World Cafés organisieren. Dies soll in einer entspannten, kaffeehausähnlichen Atmosphäre einen kreativen Gedankenprozess in Gang setzen, der den Austausch von Ideen fördert und so zu neuen Erkenntnissen führt. Auch die Möglichkeiten im Social Media Bereich sollen genutzt werden, um über Positionen und Inhalte zu diskutieren. Rechtzeitig zum Landestag wollen wir dann ein umfangreiches Zukunftspapier präsentieren“, schildert Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas seine Vorhaben. Um zu zeigen wie wichtig Zivilcourage in unserer Gesellschaft ist, werden unter dem Motto „Rette Leben. Spende Blut.“ Blutspendeaktionen organisiert, bei dem die Junge ÖVP in den Bezirken geschlossen zu Blutspendeterminen geht und den Lagerstand der Blutkonserven verbessert. „Die vielen Aufrufe des Roten Kreuzes Blut zu spenden‚ sind uns ned Powidl’. Als Junge ÖVP setzen wir ein Zeichen und rufen zur Blutspendeaktion auf“, betont Fazekas. Neben den traditionellen Fixpunkten wie dem Martiniempfang, wo wir unsere Neumitglieder willkommen heißen, dem Pannonia Meeting als Fortbildungswochende, der Bildungsreise und den vielen Aktivitäten in den Orts- und Bezirksgruppen, wird es im Jahr 2016 ein Programm für jene geben, die bereit sind mehr zu tun. In 6 Modulen wird den Teilnehmern ein umfangreiches und innovatives Programm angeboten, bei dem man notwendiges Rüstzeug in der politischen Arbeit erlernen kann.

 

Fazekas: „Pensionsreform ‚is uns ned Powidl’“

„Die Pensionen sind sicher“ – diese ausgelutschte Beruhigungspille glaubt kein junger Mensch mehr. Österreich ist beim faktischen Pensionsantrittsalter Schlusslicht der OSZE. Wir gehen heute um sechs Jahre früher in Pension als 1970 – obwohl die Lebenserwartung damals um zwölf Jahre niedriger war als heute. Insofern braucht es eine dringende Bewegung. Auch wenn zwei wichtige Player innerhalb der Pensionsfrage mit dem Präsidentschaftswahlkampf beschäftigt sind, darf die Pensionsreform am 29. Februar nicht darunter leiden. Hier müssen und werden wir von Andreas Khol die Unterstützung einfordern, um in Österreich endlich ein nachhaltiges, generationengerechtes und finanzierbares Pensionssystem einzuführen. Dafür müssen zuallererst Anreize für die Anhebung des faktischen Pensionantrittsalters geschaffen werden. Außerdem braucht es eine Abflachung der Lebensverdientskurve und eine Pensionsautomatik, also die laufende Anhebung des Pensionsantrittsalters bei steigender Lebenserwartung. „Man darf Reformen nicht verschlafen, nur weil sie unpopulär sind und vielleicht nicht den Meinungsumfragen entsprechen. Daher sehen wir die absolute Notwendigkeit Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten. Gerade mit Blick auf die nächste Generation muss dieses System zukunftstauglich gemacht und reformiert werden“, betont JVP-Landesobmann Patrik Fazekas.

 

Ehrenamtliches Engagement stärken

Viele Menschen betätigen sich ehrenamtlich, freiwillig und unentgeltlich. Es ist der Ausdruck einer gelebten Solidarität. Unser Gemeinwesen lebt von Menschen die an der Gestaltung unseres Gemeinwohls mitwirken. Dabei bilden Vereine eine starke Säule in unserer Gesellschaft. „Wenn ich mir nun aber die Ereignisse der letzten Monate rund um unsere Vereine ansehe, dann kann ich nur mit Schrecken und Angst festhalten: Das Vereins- Jugend- & Kulturleben droht abgeschafft zu werden. Wir sind am besten Wege dorthin unsere Identität aufzugeben. Wir sind am besten Wege dorthin, dass Mensch die Lust verlieren, sich freiwillig in einem Verein zu engagieren und Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen. „Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, um den Entwicklungen in den vergangenen Monaten entgegenzuwirken und eine gemeinsame Lösung mit Vereinen und der Wirtschaft zu erzielen“, sagt JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas abschließend.

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