Baumesse Oberwart – Grüne

Eisenstadt, 21. 1. 2016 –

Güne

Sanierungsoffensive beendet = Schuss ins Knie


Vom 21. bis 24. Jänner 2016 findet zum 26. Mal die Baumesse in Oberwart statt.

Der Bereich Sanieren ist der größte Bereich der Baumesse Oberwart.
Ein wichtiger Punkt ist hier die Wärmedämmung von Altbauten, die langfristig Geld sparen hilft und darüber hinaus CO2 einspart und damit Klimaschutz bedeutet.
Der Grüne LAbg. Wolfgang Spitzmüller kritisiert, dass das Burgenland die Sanierungsoffensive des Vorjahres nicht verlängert hat, somit gibt es jetzt zwar den Handwerkerbonus, dieser gilt allerdings nur für Arbeiten die zwischen 1. Jänner und  31. März durchgeführt werden. „Dies ist besonders bedenklich da auch der Bund die Förderungen für die thermische Sanierung halbiert hat, was angesichts des Pariser Klimaabkommens völlig unverständlich ist,“ so Spitzmüller.

Gerade die Wärmedämmung von Altbauten löst viele Probleme in einem – Arbeitsplätze (in der Regel regionale) werden geschaffen, Heizkosten werden eingespart, Treibhausgase reduziert und Steuern ausgelöst.

Laut der Wirtschaftskammer lösen 100 Millionen Euro Sanierungs-Förderung,  Investitionen von über 700 Millionen Euro aus und sichern circa 7.000 Arbeitsplätze. Darüber hinaus bescheren diese Investitionen dem Finanzministerium Einnahmen aus Lohn- und Umsatzsteuer von rund 135 Millionen Euro und der Sozialversicherung Beitragszahlungen von 180 Millionen Euro. Zudem werden durch Sanierungsmaßnahmen 35.000 Tonnen CO2-Emmissionen pro Jahr eingespart. „Wer hier den Sparstift ansetzt schiesst sich praktisch selbst ins Knie,“ so Spitzmüller.
Wie das Burgenland so seine Klimaziele erreichen will, bleibt nach wie vor völlig unklar.
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