Boykottiert ORF LH-Stv. Tschürtz ?

Eisenstadt, 20. 1. 2016 –

FPÖ Christian Riess

Massiven Protest gegen die Berichterstattung des ORF-Burgenland erhob heute FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries. Seit Wochen ziert sich der ORF von den politischen Aktivitäten des Landeshauptmann-Stellvertreters zu berichten.

Ries in seiner Kritik: „Seit Wochen werden im ORF-Burgenland nahezu sämtliche politische Aktivitäten von FPÖ-Landesobmann LH-Stellvertreter Johann Tschürtz den Gebührenzahlern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verschwiegen. Agenturmeldungen und Pressekonferenzen werden teilweise gänzlich „übersehen“.

Der Gipfel sei jedoch, dass die Pressekonferenz des Landeshauptmann-Stellvertreters vom vergangenen Freitag, den 15.01.2016, gänzlich unter den Tisch gekehrt wurde, obwohl Tschürtz eine umfangreiche Bewertung der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf Land und Bevölkerung thematisierte. Das ist völlig inakzeptabel.“

Ries weiter: „Bei vielen Menschen macht sich der Eindruck breit, dass der ORF-Burgenland bewusst die Aussagen und Initiativen der FPÖ Burgenland insgesamt und die des Landeshauptmann-Stellvertreters im Speziellem boykottiert.“  FPÖ-Landesparteisekretär Ries richtet den dringenden Appell an die Informations-intendanz wieder den Weg der – im ORF-Gesetz definierten – Objektivität zu gehen. Es sei mehr als erstaunlich, mit welcher Lockerheit die Nachrichtenredaktion des ORF-Burgenland ihre Objektivitäts-verpflichtung übergeht. „Der ORF ist nicht nur dem Gesetz, sondern auch dem Bürger und Gebührenzahler verpflichtet. Wir und die Bürger erwarten uns investigativen und fairen Journalismus und keine „Gefälligkeitsberichterstattung“ nach Gutdünken des jeweiligen Redakteurs. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist das ein Grundstandard, der erfüllt werden muss. Persönliche Animositäten einzelner Akteure sind deplatziert und dürfen keine Auswirkungen auf die Ausgewogenheit der Berichterstattung haben.“, schließt Ries.

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