Mattersburg, Arena Zubau

Mattersburg, 19. 1. 2016 –

Michael Ulrich

Arena-Zubau: ÖVP drängt auf Einbindung der Ärztekammer

 „Standesvertretung einbinden“

 „Der geplante Zu- und Ausbau des Mattersburger Einkaufszentrums Arena braucht eine rasche Einbindung der Burgenländischen Ärztekammer“, erklärt Vbgm. Michael Ulrich zu aktuellen Medienberichten. „Im Südburgenland sind wir bereits mit Ärztemangel konfrontiert – auch in unserem Bezirk zeigen sich jetzt erste Tendenzen. Um dem entgegenzuwirken, braucht es Abstimmungen zwischen den Arena-Verantwortlichen und der Standesvertretung“, so Michael Ulrich, der auf entsprechende Pilotprojekte der Ärztekammer verweist.

Im heurigen Jahr wird außerdem der Kreisverkehr bei der Arena zurückgebaut und gegen mehrere Ampel-Anlagen ausgetauscht. Die Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro teilen sich Land Burgenland, Asfinag und Arena-Betreiber – damit zahlen die Steuerzahler rund zwei Drittel jener Kosten, die von dem Einkaufszentrum verursacht werden. „Mit der jetzt präsentierten Lösung bleibt der Steuerzahler auf den Kosten des Umbaus sitzen“, erklärt Melanie Eckhardt, die Bezirksobfrau des Wirtschaftsbundes.

„Es ist sehr erstaunlich, dass in den vergangenen Jahren – trotz dementsprechender Vorgaben der BH – weder eine Über- oder Unterführung für die Fußgänger realisiert wurde. Ein wenig drängt sich das Gefühl auf: Die kleinen Unternehmer müssen jede behördliche Vorgabe punktgenau umsetzen, die Großen können es sich richten“, hält Melanie Eckhardt fest. Für Michael Ulrich ist weiterhin offen, ob die Ampel-Lösung tatsächlich die sinnvollste Lösung ist: „Die verschiedenen Varianten durften weder vom Stadtrat noch vom Gemeinderat eingesehen werden. Somit kann derzeit leider nicht geprüft werden, ob das Steuergeld auch sinnvoll eingesetzt wird.“

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