Fast 100.000 Beschäftigte im Burgenland

Eisenstadt, 18. 1. 2016 –

SPÖ Klub

Burgenland kratzte 2015 erstmals an „Schallmauer“ von 100.000 Beschäftigten

Hergovich: „2016 alle Spielräume für Kampf gegen Arbeitslosigkeit nutzen“

Die nun vorliegenden Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger weisen für das Burgenland 2015 ein weiterhin überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum aus. „Das Burgenland hat mit rund 99.800 Beschäftigten erstmals an der ‚Schallmauer‘ von 100.000 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt gekratzt. Mit einem Beschäftigungsplus von 1,2 Prozent liegen wir deutlich über dem Österreich-Wert von 0,9 Prozent und sind das Bundesland mit dem zweithöchsten Zuwachs an Arbeitsplätzen. Das unterstreicht, dass wir konstant auf einem stabilen Wachstumskurs liegen“, sagt SPÖ-Klubobmann und Arbeitsmarktsprecher LAbg. Robert Hergovich. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sei im Burgenland mit 6,9 Prozent niedriger ausgefallen als im Österreich-Schnitt (+ 11%). Ein Grund zum Zurücklehnen sei das für die SPÖ aber nicht, so Hergovich: „Im Gegenteil: Wir werden 2016 alle Spielräume für den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit nutzen!“

Das Konjunktur-Klima in Europa werde besser. Diesen Schwung wolle das Burgenland durch „hausgemachte“ Impulse für mehr Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum nutzen, betont der SPÖ-Klubchef. „Ein Fünftel des Landesbudgets, 232 Millionen Euro, sind für investitionsfördernde Maßnahmen vorgesehen. Das wird unserem Arbeitsmarkt einen starken Schub geben“, ist Hergovich überzeugt. Die SPÖ setze darüber hinaus auf einen verschärften Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping, Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und eine weiter verstärkte Internationalisierung der burgenländischen Wirtschaft.

Auch die Steuerreform werde Rückenwind bringen, so der SPÖ-Klubobmann: „Die steuerliche Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen wird zu einem spürbaren Anstieg der Nachfrage bzw. des Konsums führen. Das Burgenland wird von dieser Dynamik laut Experten überdurchschnittlich profitieren, weil unsere Wirtschaft stark binnenorientiert ist. Auch das wird mithelfen, unser Ziel von 1.000 neuen Jobs 2016 zu erreichen.“

Share Button

Schreibe einen Kommentar