20 Millionen Euro für Sicherheit

Eisenstadt, 14. 1. 2016 –

SPÖ Klub

Burgenland investiert 2016 rund 20 Millionen Euro in die Sicherheit

SP-Sicherheitssprecher Schnecker: „Burgenland bleibt Sicherheitsgarant!“

„Das Burgenland ist für die großen sicherheitspolitischen Herausforderungen 2016 hervorragend gerüstet. Das Land investiert mit rund 20 Millionen Euro mehr denn je in professionelle Einsatzstrukturen bei Polizei, Feuerwehren und Rettungsorganisationen“, unternimmt SPÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Ewald Schnecker einen positiven Ausblick ins neue Jahr. Die von LH Hans Niessl formulierte Sicherheitspolizze für die Burgenländer sei gelebte Realität. „Der Regelfall lautet, dass alle Blaulichtorganisationen innerhalb von 10 bis 15 Minuten am Einsatzort sein können. Dafür stimmen sowohl die finanziellen Rahmenbedingungen als auch das persönliche Engagement der Einsatzhelfer auf allen Ebenen. Das Burgenland bleibt ein Sicherheitsgarant“, betont Schnecker. Ein großer Schwerpunkt 2016 sei die flächendeckende Inbetriebnahme des Digitalfunksystems.

„Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil aller Einsätze. Insofern ist der digitale Funk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ein Meilenstein“, so Schnecker. 2016 seien im Landesbudget 1,6 Millionen für den Ausbau reserviert, nachdem bereits 2015 für das Digitalfunksystem und die Landessicherheitszentrale mehr als 6 Millionen Euro bereitgestellt wurden. Ein Großteil der Sender befinde sich bereits im Vollausbau. „Bei der Polizei läuft der Probebetrieb, ab Mitte des Jahres wird der Digitalfunk bei den Feuerwehren etabliert. Dann steht für alle Einsätze in allen Landesteilen eine hochprofessionelle Kommunikationsinfrastruktur in vollem Umfang zur Verfügung. Das kann im Ernstfall lebensrettend sein“, betont Schnecker.

>> Budgetmittel für Sanierung der Landesfeuerwehrschule

Auch das Feuerwehr-Budget wurde 2016 von 2,3 auf 2,5 Millionen Euro aufgestockt. „Die Feuerwehren sind mit fast 17.000 Mitgliedern in 319 Orts- und 7 Betriebsfeuerwehren die größte Nächstenhilfe-Organisation im Burgenland. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, die nötige Finanzbasis für diese unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit zu schaffen“, erklärt der SPÖ-Sicherheitssprecher. 2015 seien von den Feuerwehren bei rund 7.500 Einsätzen insgesamt fast 110.000 Einsatzstunden geleistet worden. „Mehr als 7000 Einsätze wurden von der jeweils erstausrückenden Ortsfeuerwehr geleistet – das beweist, wie wichtig das engmaschige Feuerwehrnetz im Burgenland ist“, so Schnecker. Um der hohen Ausbildungsbereitschaft der Feuerwehrmitglieder Rechnung zu tragen, seien 2016 erstmals 175.000 Euro für den Beginn der Sanierung der Landesfeuerwehrschule budgetiert. Auch ein neues Stationierungskonzept werde umgesetzt, erläutert der SPÖ-Mandatar: „Puncto Ausrüstung werden in Zukunft nicht mehr die Feuerwehren einzeln betrachtet, sondern jede Gemeinde als Einheit gesehen. Das macht einen punktgenauen Einsatz von Finanzmitteln bei der Anschaffung möglich.“

>> Mehr Geld für Notarzthubschrauber und Ärztebereitschaft
Neben dem Feuerwehrwesen werde auch der Rettungs- und Ärztebereitschaftsdienst 2016 weiter gestärkt, so Schnecker. Die Budgetmittel für den Notarzthubschrauber wurden von 813.000 auf 1,013 Millionen Euro ausgeweitet, für die Ärztebereitschaft stehen statt 165.000 nun 185.000 Euro zur Verfügung. „Die Rettungskette – von der Alarmierung über das Eintreffen bis zum Transport in ein Krankenhaus – ist im Burgenland außerordentlich dicht geknüpft. Es gilt die Devise ‚kurze Wege für ein langes Leben‘ – und wir sorgen dafür auch budgetär vor“, betont der SPÖ-Sicherheitssprecher.

Share Button

Schreibe einen Kommentar