ÖAAB über Steuerreform

Eisenstadt, 13. 1. 2016 –

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ÖAAB Burgenland informiert über Steuerreform

Mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Milliarden Euro profitieren alle Arbeitnehmer, alle Familien, aber auch die Pensionisten von der Steuerreform.

„Als ÖAAB haben wir den Schwerpunkt ganz klar auf eines gesetzt: Auf Reformen beim Steuertarif und unsere Forderung: Mehr Netto vom Brutto für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer! Das haben wir durchgesetzt“, so ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy, der betont, dass seit Jahresbeginn durchschnittlich 1.000 Euro pro Jahr mehr am Konto bleiben. Auch jene, die keine Steuern bezahlen, werden entlastet. Sie erhalten statt bisher 110 Euro jetzt bis zu 400 Euro im Jahr in Form der Negativsteuer zurück. „Dadurch kommt die Konjunktur wieder in Schwung, das Wachstum wird angekurbelt und so Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.“

Zudem wurde mit der Verdopplung des Kinderfreibetrages von 220 Euro auf 440 Euro eine langjährige Forderung des ÖAAB nach besserer Berücksichtigung von Familien mit Kindern im Steuersystem umgesetzt. „Dadurch helfen wir vor allem jungen Familien mit Kindern, denn für sie ist die finanzielle Unterstützung von großer Bedeutung. Zusätzlich profitieren Familien mit Neugeborenen durch die antraglose Familienbeihilfe, sie kommen bereits seit 1. Mai 2015 schneller und unbürokratischer an ihr Geld“, betont ÖAAB-Geschäftsführer Michael Ulrich.

Auch eine Vereinfachung und Entbürokratisierung des Steuersystems werde mit der Steuerreform umgesetzt. Die automatische Arbeitnehmerveranlagung beispielsweise bringe eine weitere Erleichterung, mit der Steuerpflichtige erstmals bei der Veranlagung 2016 unabhängig von einem Antrag in den Genuss einer Steuerrückerstattung kommen.

Aber die Steuerreform sei erst der Beginn der geplanten Maßnahmen – entscheidend seien jetzt die weiteren Reformen, die Österreich fit für die Zukunft machen und wieder an die Spitze bringen. „Daher ist das Abschaffen der kalten Progression der nächste wichtige Schritt in Richtung weitere Entlastung der Arbeitnehmer. Denn nur so kommen die Lohnerhöhungen auch tatsächlich bei den Menschen an und nicht zum großen Teil beim Finanzamt – jedes Jahr sollen die Lohnnenbenkosten gesenkt werden, damit den Menschen netto mehr Geld im Börsel bleibt!“, so Hirczy abschließend.

 

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