Kleinunternehmen brauchen Entlastung

Eisenstadt, 11. 1. 2016 –

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GRÜNE ZU SPÖ-INVESTITIONSOFFENSIVE:  KLEINUNTERNEHMEN BRAUCHEN ENTLASTUNG

Petrik: Parteipolitik endlich raus aus den Förderungen

Erfreut zeigen sich die Grünen darüber, dass nach der Schwerpunktsetzung der Regierung auf Sicherheitsfragen im vergangenen Herbst nun die Sicherung von Arbeitsplätzen im Burgenland die Aufmerksamkeit der SPÖ bekommt. Die Grünen betonen dabei die Wichtigkeit der Klein- und Mittelbetriebe sowie der Einpersonenunternehmen für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Regina Petrik, Landessprecherin der Grünen, dazu: „80 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Burgenland arbeiten in Kleinunternehmen. Kleinunternehmen bilden das Rückgrat der burgenländischen Wirtschaft und sind der zentrale Wirtschafts- und Innovationsfaktor. Diese müssen vorrangig die Untersützung der Politik erhalten.“ Darüber hinaus seien sie es, die neue, innovative Wirtschaftsformen umsetzen, die immer öfter auf Solidarität mit Mensch und Natur bauen.

FAIRE BEDINGUNGEN FÜR ALLE UNTERNEHMERiNNEN

Einzel-, Klein- und MittelunternehmerInnen müssten verlässliche Rahmenbedingungen für erfolgreiche selbstständige Tätigkeit unter sozialer Absicherung vorfinden. Dazu gehört nach dem Plan der Grünen: die Entrümpelung der Gewerbeordnung, der gleiche Zugang und die faire Vergabe für alle zu Fördertöpfen ebenso wie die Verkürzung von Genehmigungsverfahren und der Ausbau des E-Governments im Unternehmens-Bereich. „Wenn die Landesregierung ernst macht mit ihrer Ankündigung des Rückzugs der Parteipolitik aus dem Förderwesen, dann darf es auch keine verdeckte Wirtschaftsförderung mehr durch Bedarfszuweisungen geben, wie es in den vergangenen Jahren üblich war“, betont Petrik. „Wir sind für faire Bedingungen für alle Unternehmerinnen und Unternehmer, da darf die persönliche Nähe zu einer Partei oder deren Funktionären und Amtsträgern keine Rolle mehr spielen.“

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