Handel im Burgenland

Eisenstadt, 11. 1. 2016 –

WKO

Schau aufs Burgenland: Handel im Burgenland scheut keine Preisvergleiche

In Zeiten des Internets ist die Handelslandschaft transparenter denn je. Der burgenländische Handel braucht aber keinen Preisvergleich zu scheuen.

„Wenn manche Produkte in Österreich teurer sind als etwa in benachbarten Ländern, dann liegt das nicht an einem Körberlgeld, das sich der Handel machen würde, sondern an höheren Kosten, mit denen österreichische Händler konfrontiert sind“, stellt Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Burgenland, einmal mehr klar.

Als Beispiele führt Gottweis neben höheren Steuern und Sozialversicherungs-abgaben sowie höhere Belastungen, die aus dem Umweltrecht resultieren (vor allem auch ein wesentlich strengerer Vollzug in Österreich), strengere Lebensmittelkontrollen, eine höhere Verkaufsflächendichte und nicht zuletzt höhere Einkaufspreise an.

Große Sorgen bereitet Spartenobfrau Gottweis die Konkurrenz der ausländischen Onlinekonzerne. „Die zahlen in Österreich keine Steuern, beuten ihre Mitarbeiter aus, während die Bürokratie und Auflagen unserem Einzelhandel die Luft zum Atmen rauben. Leider gehen unsere Arbeitsplätze dadurch verloren oder werden zu niedrig qualifizierten Jobs nivelliert“, so Gottweis. „Schau aufs Burgenland – lautet die Devise. Wer vor Ort einkauft, bringt Kaufkraft in die Region und sichert Arbeitsplätze in der heimischen Wirtschaft.“

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