Meistertag 2016 im Burgenland

Oberpullendorf, 9. 1. 2016 –

Meistertag 2016

Lebenslanges Lernen in der Landwirtschaft – Meistertag 2016 im Burgenland

Bäuerinnen und Bauern setzen auf gute Aus- und Weiterbildung

Agrarlandesrätin Verena Dunst begrüßt anlässlich des diesjährigen Meistertages in Oberpullendorf und weist auf die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens besonders in der Landwirtschaft hin.

Gerade die Landwirtschaft steht unter hartem Konkurrenzdruck, teilweise scharfer Kritik und aktiver Beobachtung – die Anforderungen an unsere Landwirte steigen ständig.

„Ohne einer guten Aus- und Weiterbildung können die Bäuerinnen und Bauern dem harten Wettbewerb und den immer höheren Anforderungen an die Qualität ihrer Produkte sowie den strengen Auflagen beim Natur- und Umweltschutz und bei der Nutztierhaltung nicht mehr gerecht werden. Eine gute Aus- und Weiterbildung ist daher auch in der Land- und Forstwirtschaft Grundvoraussetzung für einen betrieblichen Erfolg.“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst und beruft sich dabei auf eine alte Weisheit die besagt:

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ –

Dahinter stecken harte Arbeit, viel Engagement und große Leidenschaft zum Beruf. Dafür gilt den Meisterinnen und Meistern meine ehrliche Anerkennung für dieses Engagement und aufrichtige Gratulation zu einer tollen Ausbildung!“, so LRin Dunst.

Im Burgenland gibt es derzeit über 1.100 Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeister. Obfrau der ARGE der Meisterinnen und Meister in der Land- und Forstwirtschaft Burgenland, Judith Weikovich aus Klingenbach, betont „Der Meisterbrief bzw. die Befähigungsurkunde, die man für die erfolgreiche Ausbildung bekommt, ist nicht nur ein Zeugnis für die Leistungen und die guten handwerklichen Fähigkeiten. Es ist und bleibt ein besonders Qualitäts- und Gütesiegel und steht für fachliches Können und garantiert einen hohen Qualitätsstandard in der Landwirtschaft!“

Handwerk hat goldenen Boden.

Diese alte Weisheit verliert ihre Bedeutung selbst in Zeiten konjunktureller Schwankungen nicht. „Das Handwerk ist heutzutage gefragter denn je, ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor und bietet enorme Entwicklungschancen im Land. Bestmögliche Rahmenbedingungen seitens des Landes gepaart mit Qualitätsdenken und Innovationskraft in der Landwirtschaft, das Setzen auf Regionalität und Veredelung der Produkte – das ist der Schlüssel für eine zukunftsträchtige Entwicklung in unserer Landwirtschaft – dabei sind die Meisterinnen und Meister wichtige Schlüsselpersonen, auf die die Landwirtschaft baut.“, so Dunst abschließend.

Foto: AgrarLRin Verena Dunst, Obfrau der ARGE Judith Weikovich, LWK Präsident Franz Stefan Hautzinger

 

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