Gesundheitswesen als Herausforderung

Eisenstadt, 8. 1. 2016 –

Landesrat Mag. Darabos will 2016 mit gezielten Maßnahmen „kundenorientiert“ agieren

Mit einer Standortgarantie für alle 5 Krankenhäuser, der Einstellung von zusätzlichen neuen ÄrztInnen, einer Termin- und Qualitätsgarantie, der Etablierung von Spitzenkräften in den einzelnen Standardkrankenhäusern, wie dies beispielsweise in Oberpullendorf bereits geschehen ist, der Bündelung der Kräfte in den Schwerpunkthäusern für Akutoperationen in der Nacht, der Erfüllung notwendiger Qualität- und  Ausbildungserfordernisse sowie einer Leistungs- und Qualitätsoffensive will Landesrat Mag. Norbert Darabos den Herausforderungen im Jahr 2016 im Gesundheitsbereich erfolgreich begegnen.

„Ergänzend zur flächendeckenden Akut- und Notfallversorgung in allen Krankenhäusern soll im Krankenhaus Kittsee den Fachschwerpunkt Urologie etabliert, das Krankenhaus Oberpullendorf zu einem Kinderwunschzentrum und einem Endoskopiezentrum ausgebaut sowie die Augentagesklinik verstärkt verankert werden. Im Krankenhaus Oberwart ist ein Fachschwerpunkt HNO, im Krankenhaus Güssing ein Schwerpunkt Gynäkologie – einschließlich eines zertifizierten Brustgesundheitszentrums – vorgesehen. Maßgeblich wird auch die Erstellung des RSG (Regionaler Strukturplan Gesundheit) sein, die derzeit im Gange ist und deren Ergebnisse bis Mitte des Jahres vorliegen werden. Dieser Plan wird handlungsanleitend für die Bettenanzahl im Burgenland und für die Leistungsausrichtung der einzelnen Häuser sein, wobei die Bettenanzahl im Burgenland unter modernen Strukturen und gedämpften Kosten erhalten bleiben könnte, aber die Ergebnisse des RSG die Basis im Hinblick auf eine ‚kundenorientierte‘, qualitativ hochwertige und leistbare Krankenversorgung im Burgenland sein werden“, so Landesrat Mag. Darabos.

Konkret betreffen die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsbereich, speziell im intramuralen Bereich, stetig steigende Kosten aufgrund neuer technischer und medizinischer Möglichkeiten, das neue Ärztearbeitszeitgesetz, aber auch neue rechtliche Rahmenbedingungen, wie die Umsetzung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) in finaler Phase. Ziel ist die Neuregelung der Pflegeausbildung in Richtung dreistufige Ausbildung, sprich Pflegeassistent, Pflegefachkraft und gehobener Dienst (Fachhochschulabschluss notwendig). Durch diese bessere Kompetenzausbildung der Pflegekräfte könnte es sogar zu einer Verlagerung der Aufgaben zwischen Pflegepersonal und ÄrztInnen kommen.

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