Ausbildungspflicht

Eisenstadt, 8. 1. 2016 –

Mag. Norbert Darabos

„Begrüße Vorschlag von Bundesminister Hundstorfer zur Ausbildungspflicht“

Das vom Sozialministerium heute vorgestellte Gesetz sei laut Darabos ein Schritt in die richtige Richtung.

Soziallandesrat Norbert Darabos stellt fest, „dass im Burgenland laut Schätzungen derzeit 200-300 Jugendliche – sogenannte „Needs“ (Not employment education training) – nach dem Ende der Schulpflicht keine weitere Ausbildung anschließen“. Für diese Menschen sei der kumulativ – schwankende Arbeitsweg zwischen Arbeitslosigkeit und Hilfsarbeitertätigen oftmals schon vorgezeichnet konstatiert Darabos. In diesem Zusammenhang sei die Ausbildungspflicht ein Vorstoß in die richtige Richtung, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben, führt der Landesrat ins Treffen. Dies könne freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir derzeit in Österreich Probleme am Arbeitsmarkt haben, denen wir uns stellen müssen. Bezüglich der vorgesehenen Strafen als ultima Ratio, bei nicht Beachtung der Ausbildungspflicht durch die Jugendlichen selbst bzw. durch die Erziehungsberechtigten möchte Darabos abwarten, wie das Gesetz im Erstentwurf ausgestaltet sei.

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