LR Darabos für Obergrenze für Flüchtlinge

Eisenstadt, 4. 1. 2016 –

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Darabos: „So leid es mir tut, aber wir können nicht alle bei uns aufnehmen“

 

In der aktuellen Diskussion um Flüchtlingsobergrenzen unterstützt LR Darabos die Sichtweise von Landeshauptmann Niessl.

Das Burgenland habe derzeit 2.372 AsylwerberInnen untergebracht – soviele wie noch nie in der Geschichte der Grundversorgung, konstatiert Soziallandesrat Norbert Darabos. Er unterstütze den Landeshauptmann in seiner Sichtweise, wonach man all jenen Menschen Asyl gewähren muss, die unter die Genfer Flüchtlingskonvention fallen, so der Landesrat. Darunter fallen Menschen die in ihrer Heimat wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung verfolgt werden. „So leid es mir tut, aber wir können nicht auch Wirtschaftsflüchtlingen zB aus dem Kosovo oder aus Nigeria Asyl gewähren“, zieht Darabos eine klare Trennlinie. Alleine im Burgenland seien 91 NigerianerInnen untergebracht. Bei diesen Flüchtlingen ist anzuzweifeln, ob ihnen auch Asyl gewährt werden kann, so der Landesrat. In Nigeria ist eine Fluchtalternative bei vorliegender lokaler Verfolgung möglich und zumutbar ist. Abschließend fordert Darabos eine raschere Abwicklung der Asylverfahren, sodass „niemandem falsche Hoffnungen gemacht werden auch hier bleiben zu können, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind“.

 

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