Steuerreform trägt eindeutig sozialdemokratische Handschrift

Eisenstadt, 30. 12. 2015 –

Wünsche

Die Steuerreform sieht neben der Entlastung des Faktors Arbeit auch eine Erhöhung der des Kinderfreibetrags für Familien vor. Mit der Auszahlung des Jänner- Gehalts wird die Reform spürbar.

Soziallandesrat Norbert Darabos begrüßt „das Inkrafttreten der Steuerreform 2015 mit ersten Jänner 2016“, wie er sagt. Diese leiste einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Faktors Arbeit und führe somit zu einer Lohnsteuersenkung, konstatiert Darabos der gleichzeitig darauf hinweist, dass mit der Auszahlung des Jänner – Gehalts die Entlastung auch monetär für alle BurgenländerInnen spürbar werde. Aus Sicht von Darabos trage die Steuerreform eine eindeutige sozialdemokratische Handschrift, da es sich um eine Entlastung für alle Menschen handle, unabhängig von der Einkommenshöhe. Bei einem exemplarischen monatlichen Einkommen von 1.300 Euro brutto bekomme man 384 Euro netto (pro Jahr) ab dem Jahr 2016 durch die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 % heraus, so Darabos. Auch jene Menschen die weniger als 11.000 Euro pro Jahr verdienen werden durch die Anhebung der Negativsteuer (anteilige Sozialversicherungsbeiträge) auf bis zu 400 Euro (derzeit maximal 110 Euro) entlastet. „Hierfür ist lediglich die Durchführung einer Arbeitnehmerveranlagung („Steuerausgleich“) bei Ihrem Finanzamt nötig“, so Darabos.

Auch Pensionisten mit geringem Einkommen erhalten künftig eine Negativsteuer und das schon ab der Veranlagung 2015 retour, konstatiert Darabos – dies bestärke die Breitenwirksamkeit der Reform. „Nebst den Pensionisten werden auch Familien mit Kinder durch die Anhebung des Kinderfreibetrags von derzeit 220 auf 440 Euro begünstigt“, weiß der Soziallandesrat.

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