Grenzweg bei Moschendorf

Güssing. 30. 12. 2015 –

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Temmel: Grenzweg acht Jahre nach Schengen-Öffnung trotz Zusage nicht ausgebaut!

Zum Abschluss des Jahres machten sich die Bürgermeister der Grenzgemeinden – Johann Weber aus Eberau, Werner Laky aus Moschendorf und Walter Temmel aus Bildein – ein Bild vom Grenzweg zwischen dem ungarischen Szentpeterfa und Moschendorf und wurden enttäuscht. „Noch immer ist der für die Grenzbewohner so wichtige Weg in miserablem Zustand“, kritisiert LAbg. Walter Temmel und erinnert: „Acht Jahre sind seit dem Beitritt Ungarns zum Schengenraum vergangen. Es ist unverständlich, weshalb der 330 Meter lange Weg bis heute nicht für den Verkehr ausgebaut wurde.“

Die Grenzwege auf ungarischer Seite wurden längst vom Staat übernommen und in einen erstklassigen Zustand gebracht. Die Marktgemeinde Eberau bemüht sich seit Jahren um eine nachhaltige Lösung des desolaten Weges zwischen Moschendorf und Szentpeterfa. „Doch sowohl eine Petition an den Landtag, als auch mehrere Anfragen bei den zuständigen Stellen, eine Beschwerde an die Volksanwaltschaft und eine erfolgreiche Unterschriftenaktion der betroffenen Bewohner blieben bislang erfolglos“, kritisiert Temmel.

In die Pflicht nehmen die drei ÖVP-Bürgermeister vor allem Landesrätin Verena Dunst: „Als Moschendorferin fährt Dunst fast täglich an besagtem Weg vorbei und obwohl sie im Frühjahr 2015 eine Fertigstellung bis Ende Dezember zugesagt hat, ist bis heute nichts geschehen.“ Gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Eberau und Moschendorf fordert Güssings Bezirksparteiobmann Temmel daher das Land Burgenland nochmals auf, den Weg endlich nachhaltig auszubauen und so Wertschätzung gegenüber den Menschen der Region und der ungarischen Nachbardörfer zu zeigen.

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