Teilzeitarbeit nicht schlechtreden

Eisenstadt, 28. 12. 2015 –

WKO Pressemitteilung

Handel im Burgenland wünscht sich: Teilzeitarbeit nicht schlechtreden

Die Teilzeitarbeit ist im Handel im Burgenland sehr beliebt und gefragt bei den Arbeitnehmern. Für Wiedereinsteiger in den Beruf ist diese Arbeitszeitvariante ideal. 90 % sind mit ihrer Teilzeitbeschäftigung zufrieden.

„15.528 Beschäftigte zählt der Handel im Burgenland und ist damit der größte Arbeitgeber. In den letzten 5 Jahren wurden 1.768 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen“, so Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Spartenobfrau Handel der Wirtschaftskammer Burgenland. „Immer öfter kommen Beschäftigte auf der Suche nach Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit zum Arbeitgeber“, weiß Gottweis aus zahlreichen Gesprächen.

Angebote für Teilzeitbeschäftigung im Handel sind bei den Beschäftigten durchaus gefragt, und zwar aus den verschiedensten Gründen: 33 % sehen die Vereinbarkeit mit Kindern und pflegebedürftigen Erwachsenen; 21% wünschen sich gar keine Vollzeitarbeit. 17 % haben andere familiäre Gründe, 11% finden keine Vollzeitarbeit; 9 % befinden sich in Ausbildung und können so Geld dazuverdienen.

90% der befragten Handelsbeschäftigten sind mit ihrer Teilzeitbeschäftigung zufrieden. „Aus all diesen Gründen sollte man Teilzeitarbeit nicht permanent schlechtreden, wie das manche tun, sondern vor allem als Chance sehen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimal zu verwirklichen.“ Laut Zahlen aus der Statistik Austria liegt die Teilzeitquote über alle Handelsbereiche (Einzel-, Groß-, Außen- sowie Kfz-Handel) betrachtet, bei 34 % (Frauenanteil 59 %), im Einzelhandel liegt der Anteil bei knapp über 46 % (Frauenanteil 78 %).

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