Silvesterfeuerwerk zum Jahreswechsel

Eisenstadt, 28. 12. 2015 –

WKO Pressemitteilung

Fachhandel ruft zu verantwortungsvollem Umgang auf

Im Burgenland wird der Jahreswechsel traditionell gerne mit einem Feuerwerk begangen. Die 82 burgenländischen Pyrotechnikverkaufsstellen haben zwischen Weihnachten und Silvester Hochsaison. Das Geschäft rund um Silvester macht rund 80% des Jahresumsatzes aus. Die Auswahl an Feuerwerkskörpern ist groß.

(Eisenstadt/28. Dezember 2015) Jeder 4. Burgenländer wird sich an der mitternächtlichen Farbenpracht am Silvesterhimmel durch das Abfeuern von Pyrotechnikartikeln beteiligen. „Der Pyrotechnikhandel in Österreich tut sehr viel, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, bezüglich Sicherheitsauflagen stets auf dem letzten Stand zu bleiben und so bestmögliche Kundensicherheit zu gewährleisten. Denn die Sicherheit der Kundinnen und Kunden hat für uns oberste Priorität. Vehement distanziert sich die Branchenvertretung von rechtswidrigen Verhaltensweisen in der Produktion und im Vertrieb von Pyrotechnikartikeln“, betont Stefan Blagusz, Berufsgruppensprecher des burgenländischen Pyrotechnikhandels. „Wir appellieren zum verantwortungsvollen Umgang mit Raketen und Knallkörpern und machen auch auf die Notwendigkeit der sachgerechten Lagerung von Pyrotechnika aufmerksam.“

Dem Pyrotechnikhandel ist es ein Anliegen, dass auch Konsumentinnen und Konsumenten über die gesetzlichen Vorschriften in Sachen Feuerwerkskörper gut Bescheid wissen. Blagusz: „Wir empfehlen, sich an der sogenannten CE-Kennzeichnung zu orientieren: Dabei handelt es sich um die Buchstaben CE in Verbindung mit einer mehrstelligen Ziffer.

 

Strafen bis zu 3.600 Euro bei Verstößen

Weiters ruft Blagusz in Erinnerung, dass das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen aller Art im Ortsgebiet und in Menschenansammlungen verboten ist. Auch sind die Altersbeschränkungen beim Kauf von pyrotechnischen Gegenständen zu beachten und einzuhalten: So dürfen zum Beispiel pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 1 – dazu gehören etwa „Knallerbsen“ oder „Feuerkreisel“ – nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden und Feuerwerksartikel der nächsthöheren Kategorie F 2 – wie z.B. „Vulkane“ oder Raketen – erst von Personen, die 16 oder älter sind, erworben werden. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen sind unter anderem Strafen bis zu 3.600 Euro vorgesehen.

 

Verantwortungsvoller Umgang

Ein weiteres wichtiges Thema ist für die Unternehmer der Pyrotechnikbranche der verantwortungsvolle Import: „Der heimische Groß- und Fachhandel legt großen Wert darauf, dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus dem asiatischen Raum importiert werden, auch unter entsprechend guten Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden. Selbstimporte aus dem benachbarten Ausland bzw. Einkäufe im Internet entsprechen in vielen Fällen nicht den österreichischen Sicherheitsvorschriften. Der Pyrotechnikfachhandel setzt auf Fachberatung und Qualität, damit der gute Rutsch ins neue Jahr 2016 – begleitet von einem farbenprächtigen Feuerwerk – für alle in guter Erinnerung bleibt“, so Berufsgruppensprecher Blagusz.

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