FPÖ – Therme Lutzmannsburg

Eisenstadt, 23. 12. 2015 –

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Alexander Petschnig, Landesrat für Wirtschaft und Tourismus, begrüßt die unverhohlene mediale (Selbst-)Kritik des ÖVP-Abgeordneten Berlakovich an seinen Regierungsvorgängern Resetar und Steindl. Die Feststellungen von Berlakovich, es seien „viel zu lange keine Entscheidungen getroffen und dringend notwendige Investitionen getätigt worden“, entspricht voll und ganz den Tatsachen. Vor allem die für Tourismus verantwortliche Frau Mag. Resetar verbrachte offenbar jahrelang in der sprichwörtlichen Pendeluhr und vernachlässigte die Therme in Lutzmannsburg sträflich.

„Dieses Manko ist der FPÖ schon in unserer Zeit als Oppositionspartei unangenehm aufgefallen. Nach meiner Bestellung zum Landesrat war der Tourismus als Ganzes sowie die gedeihliche Entwicklung der Sonnentherme eines meiner primären Ziele“, hält der Landesrat fest.

Für Lutzmannsburg werden aktuell Investitionspläne ausgearbeitet, welche von einem Ruhebereich über Qualitätssteigerungen bis hin zu baulichen Maßnahmen gehen. Das Vorhaben ist modular gestaltet, sodass die gesamte Investition wenn nötig auch sukzessive erbracht werden kann. „Unsere Anforderung ist, die Investitionen aus dem laufenden Cash Flow zu finanzieren und das Landesbudget nicht in Anspruch zu nehmen“, so Petschnig.

Auf die Privatisierung angesprochen wiederholt Petschnig: „Die Sache ist relativ einfach: Wenn jemand die Therme zu einem guten Preis kaufen und zusätzliche Mittel in den Betrieb und die Region (Stichwort: Arbeitsplätze) investieren möchte sowie die Therme nachhaltig betreibt, sehe ich kein Problem mit einer Privatisierung. Im Burgenland gibt es bereits erfolgreiche Beispiele dafür. Zum einen gab es solche Interessenten für Lutzmannsburg bislang aber noch nicht, zum anderen muss festgehalten werden, dass das Unternehmen jährlich Gewinne erwirtschaftet. Die Landesregierung steht also in keinster Weise unter Druck! Ich bin jedenfalls überzeugt, dass 2016 ein erfolgreiches Jahr für die Sonnentherme Lutzmannsburg wird!“ so Petschnig abschließend.

 

Den Brief der dieser Reaktion vorausging finden Sie bei den Kommentaren.

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Ein Gedanke zu “FPÖ – Therme Lutzmannsburg

  1. Therme Lutzmannsburg-Frankenau:
    Zukunftskonzept für die Region hat Vorrang vor Privatisierung
    Die Volkspartei fordert ein Zukunftskonzept für die Gesamtregion rund um die Therme Lutzmannsburg-Frankenau sowie Investitionen in den fehlenden Ruhebereich.
    Der Ruhebereich der Therme Lutzmannsburg-Frankenau wird zu einer unendlichen Geschichte. Seit Jahren stellt das Land die notwendigen Investitionen in Aussicht. Doch passiert ist bis heute nichts. „Viel zu lange sind keine Entscheidungen getroffen und die dringend notwendigen Investitionen in einen Ruhebereich nicht getätigt worden. Dadurch sind der Therme und der gesamten Region viele Stammgäste abhandengekommen“, kritisiert Oberpullendorfs Bezirksparteiobmann, Nationalratsabgeordneter Niki Berlakovich. „Um breitere Gästeschichten anzusprechen oder ausgebliebene Thermenbesucher zurück zu gewinnen, ist die überfällige Investition in den Ruhebereich unbedingt notwendig“, resümiert Berlakovich und fordert abermals ein Gesamtkonzept für die Therme, die privaten Hoteliers und Zimmervermieter sowie die umliegenden Gemeinden. „Ein Zukunftskonzept unter Einbindung aller Beteiligten hat Vorrang und ist wichtiger als eine überstürzte Privatisierung“, so Berlakovich abschließend.

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