FPÖ Bilanz 2015

Eisenstadt, 18. 12. 2015 –

ÖVP und Grüne völlig kopflos!

Die ÖVP agiert „völlig kopflos“, meint FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries in Reaktion auf die unsachliche Kritik von ÖVP-Klubobmann Sagartz zur Jahresbilanz der FPÖ Burgenland. Sogar auf das schützende Händchen der Grünen sei die ehemals große ÖVP Burgenland schon angewiesen.

Zur Kritik des ÖVP-Klubobmanns Christian Sagartz, dass die FPÖ Burgenland als Steigbügelhalter der roten Allmacht im Burgenland agiert, meint FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries: „Die ÖVP agiert ja jetzt völlig kopflos! In einem Moment werfen sie uns vor Steigbügelhalter der SPÖ zu sein, im anderen Moment sagen sie FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache sei der heimliche Chef der Landesregierung. Na was jetzt? Das bringt wohl nur die ÖVP zustande, dass sie sich innerhalb weniger Tage gleich mehrfach widerspricht. Wenngleich die Kritik abermals unsachlicher Natur ist, entbehrt das Gezeter der ÖVP nicht einer gewissen Komik. Schön, dass die ÖVP, trotz eines für sie katastrophalen Jahres 2015, ihren Humor nicht ganz verloren hat.“

„Die Jahresbilanz der FPÖ Burgenland kann sich, wie auch die Halbjahresbilanz der SPÖ-FPÖ Koalition, durchaus sehen lassen. Nach dem historisch besten Wahlergebnis der FPÖ Burgenland und der daraus resultierenden Regierungsbeteiligung wurde eine Reform der Organisation der landesnahen Betriebe und der Landesverwaltung auf Schiene gebracht. Das misslungene Tourismusgesetz wurde novelliert und den Bedürfnissen einer modernen Tourismuswirtschaft angepasst. Das Veranstaltungsgesetz wird vereinfacht, es wird zur Förderung der klein- und mittelständischen Unternehmen ein Handwerkerbonus ausgeschüttet  und mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung konnte das Asyl-Massenlager in Bruckneudorf unterbunden werden. So sieht eine erfolgreiche Bilanz aus!“, resümiert Ries.

„Dagegen gestaltet sich die Bilanz der ÖVP eher mager. Einem miserablen Wahlergebnis folgte eine schwache Performance als Opposition. Jetzt springen der ÖVP sogar schon die Grünen zur Seite, die sich immer gern aufseiten der Schwachen sehen. Die Grünen werfen der Landesregierung vor „ÖVP-nahe Posten“ in den landesnahen Betrieben abgeschafft zu haben. Ein klassischer Freud`scher Versprecher von Petrik, der damit ihre ÖVP-Affinität zum Verhängnis wurde. Keiner hat ÖVP-nahe Aufsichtsräte abgesetzt. Das dürfte mittlerweile selbst in jedem Kaffeesud nachzulesen sein.  Zur freundlich gemeinten Unterstützung der ÖVP durch die Grüne Petrik kann man nur sagen, dass alte Liebe wohl wirklich nicht rostet! Um diese neue politische Liebesbeziehung zu manifestieren, empfehlen wir den Grünen, neben „Rot-Blau Watch“, auch gleich eine schwarz-grüne Kuschelgruppe einzurichten.“, schließt Ries.

 

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