Mattersburg Budget 2016

Mattersburg, 16. 12. 2015 –

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Haus der Musik und Kanalbau wichtigste Posten

 

Das Budget der Stadtgemeinde Mattersburg weist insgesamt Einnahmen und Ausgaben von 15.791.300 Euro auf.

Bei der Gemeinderatssitzung am 15. Dezember wurde es mit den Stimmen der SPÖ, der ÖVP und der Grünen beschlossen.

Trotz eines gedämpften Wirtschaftswachstums stellt sich die finanzielle Situation der Stadtgemeinde Mattersburg für das Finanzjahr 2016 solide dar.

„Die Gemeinde unternimmt im Rahmen ihrer Möglichkeit alles, um die ausgezeichnete Lebensqualität für die Bevölkerung zu erhalten und investiert auch 2016 wiederum kräftig in die Infrastruktur. Die Menschen schätzen das auch und gründen in Mattersburg ihren Wohnsitz“, betonen Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Finanzstadtrat Hubert Lang.

Die Budgetsituation der Stadtgemeinde Mattersburg ist trotz der umfangreichen Investitionen in den Vorjahren in die Schulen, Kindergärten, in den Hochwasserschutz und in die Infrastruktur (Straßen und Kanal) durchaus stabil.

Die Kernpunkte für 2016 sind der Umbau des ehemaligen BEWAG-Kundencenters zu einem „Haus der Musik“ für die Musikschule und die Stadtkapelle (712.000 Euro) sowie der Kanalbau bzw. die Kanalsanierung (1.017.500 Euro). Auch im Bereich der Kinderbetreuung wird wieder kräftig investiert, so wird z.B. der Kindergarten in Walbersdorf ausgebaut.

Für die Errichtung einer Park and Ride Anlage durch die ÖBB am Bahnhof Mattersburg werden seitens der Stadtgemeinde 220.000 Euro aufgewendet.

 

Mattersburg wird erste Bodenbündnisgemeinde des Burgenlandes

Weiters wurde bei der Sitzung einstimmig beschlossen, dass die Stadtgemeinde Mattersburg – die bereits „Klimabündnis-Gemeinde“ ist – als erste Burgenländische Gemeinde dem Bodenbündnis beitritt.

Das Bodenbündnis wurde am 24. Oktober 2000 in Bozen beschlossen und ist ein Zusammenschluss europäischer Städte, Kreise und Gemeinden, die sich die Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit Böden zum Ziel gesetzt haben. Die Mitglieder setzen sich für ein entschlossenes Handeln im Bereich des Bodenschutzes und der Raumentwicklung ein.

Außerdem wurde bei der Gemeinderatssitzung ein Entwicklungskonzept für das Kindergartenjahr 2016/2017 für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt verabschiedet.

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