Klimaabkommen

Eisenstadt, 14. 12. 2015 –

ÖVP

Landesregierung kürzt Mittel für Umsetzung

Das Pariser Klimaabkommen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt kommt es auf die konkrete Umsetzung an. Die rot-blaue Landesregierung kürzt im Gegenzug dazu die Mittel.

„Vergangene Woche wurde das Landes-Budget 2016 mit den Stimmen von Rot-Blau im Landtag beschlossen. Dass dabei die Ausgaben für koordinierenden Klimaschutz halbiert wurden und 2016 außerdem 1 Mio. Euro weniger für Alternativenergieanlagen zur Verfügung gestellt wird, spricht eine klare Sprache“, kritisiert ÖVP-Umweltsprecher Temmel die Schwerpunktsetzungen der Landesregierung für das Jahr 2016: „Das ist exakt der falsche Weg für das Burgenland!“

Temmel gratuliert Umweltminister Andrä Rupprechter zu den Verhandlungsergebnissen zum Pariser Klimaabkommen. „Die Ergebnisse der Klimakonferenz in Paris sind definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt kommt es aber auf die konkrete Umsetzung an“, sieht Temmel die rot-blaue Landesregierung daher massiv gefordert.

„Auch wenn das Burgenland bisher gute Ergebnisse bei der Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien vorzuweisen hat, darf sich die Landesregierung beim Beitrag zum Klimaschutz nicht länger darauf ausruhen“, kritisiert Temmel. Die notwendigen CO2-Einsparungen in den nächsten Jahren sind nur möglich, wenn die Landesregierung sich endlich auch großen Herausforderungen wie zum Beispiel dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Burgenland – insbesondere im Landessüden – widmet. „Auch die weitere Ökologisierung beim Wohnungsneubau und insbesondere im Bereich der Wohnhaussanierungen – Stichwort umfassende thermische Sanierung – ist hier ein wesentliches Thema“, weist Temmel auf Verbesserungsbedarf hin.

„Ich erwarte mir von der Landesregierung, den falschen Kurs, der mit dem Budget 2016 offensichtlich eingeschlagen wurde, umgehend zu korrigieren“, so Temmel abschließend.

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