Rettung der Hallenbäder sicherstellen

10. 12. 2015

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Hallenbäder erfüllen eine überregionale Aufgabe. Um ihren Fortbestand zu gewährleisten, fordert die Volkspartei Burgenland einen jährlichen Betriebskostenzuschuss vom Land.

Regionale Sportstätten sind wichtige Einrichtungen für den burgenländischen Breiten- und Spitzensport. Insbesondere Hallenbäder kommen aber längst nicht mehr ohne Defizite aus und sind für eine einzelne Gemeinde nicht finanzierbar. Durch die prekäre Lage des Hallenbades in Neusiedl am See wurde das jüngst besonders deutlich.

„Damit unsere Hallenbäder auch in Zukunft bestehen können, bedarf es einer Unterstützung durch das Land“, fordert Sportsprecher Christoph Wolf und übt Kritik daran, dass das Land seiner Verpflichtung gegenüber heimischer Hallenbäder nicht nachkommt. Die drei Hallenbäder des Landes sind in Neusiedl am See, Eisenstadt und Pinkafeld beheimatet. Ihre Einzugsgebiete jedoch reichen weit über die Grenzen einer einzelnen Gemeinde hinaus.

„Deshalb soll keine Gemeinde allein für den Erhalt eines Hallenbades verantwortlich sein. Vielmehr ist die Rettung eines Hallenbades Auftrag für eine ganze Region“, bekräftigt Vereinssprecher Markus Ulram. Um den Fortbestand heimischer Hallenbäder zu gewährleisten, fordert die Volkspartei Burgenland einen jährlichen Betriebskostenzuschuss vom Land.

 

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